| 22 Millionen für Sanierung von Schwimmhallen |
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Vier große Hallenbäder werden 2010 saniert: in Gropiusstadt und Spandau-Süd, an der Fast 22 Millionen Euro stehen den Berliner Bäderbetrieben 2010 für die Arbeiten zur Verfügung. "Es ist die größte Summe, die das Unternehmen je für die Sanierung von Bädern ausgegeben hat", sagt Pressesprecher Matthias Oloew. Zehn Millionen Euro stammen aus dem Bädersanierungsprogramm des Senats. Etwa 4,5 Millionen Euro stehen aus Fördermitteln zur Verfügung, darunter aus dem Umweltentlastungsprogramm. Rund zwei Millionen Euro fließen im Rahmen des Konjunkturpakets II. Außerdem gebe Berlin fünf Millionen Euro für Instandhaltungsarbeiten in den Hallen, so Oloew.
Ziel: Betriebskosten sollen sinkenDie Badegäste werden nicht in jedem Fall die Ergebnisse der Sanierung sehen. Denn viel Geld wird in Isolierung von Fassaden und Wänden, in Wärmedämmung, in Erneuerung von Lüftungsanlagen und Wasseraufbereitung gesteckt. Hauptziel ist, weniger Strom, Wärme und Wasser zu verbrauchen und somit die Betriebskosten zu senken. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass die Eintrittspreise wie vorgesehen stabil gehalten werden könnten, sagt Bädersprecher Oloew. Die Kombi-Bäder in Spandau Süd und Gropiusstadt verfügen jeweils auch über ein Sommerbad, das bislang am gleichen Wasserkreislauf hängt wie das Hallenbad, und an einer Zentralheizung. "Wenn das Wasser in der Schwimmhalle geheizt wird, dann wird gleichzeitig das Außenbecken erwärmt", sagt Matthias Oloew. Nun werden die Wasserkreisläufe getrennt. Die Außenbecken sollen künftig über Solaranlagen geheizt werden. Die Bauarbeiten an beiden Kombibädern beginnen nach der Sommersaison 2010 und dauern voraussichtlich bis Ende 2011. Schon im Frühsommer 2010 ist Baustart an der Schwimmhalle Buch, die zum Musterobjekt für beispielhafte energetische Sanierung wird. Die drei Bäder müssen über längere Zeit schließen. Das teuerste Objekt des Jahres ist das Bad an der Finckensteinallee, das in den 30er-Jahren geplant wurde. Seine Sanierung wird mehr als sechs Millionen Euro kosten, das Bad hinterher wie neu sein. Die Halle stand auf Kasernengelände und wurde lange Zeit durch Militär genutzt. Seit 2006 ist sie geschlossen. Ende 2011 oder Anfang 2012 könnten die Arbeiten beendet sein, sagt Bädersprecher Oloew. Geld fließt auch in die Schwimmhalle am Europasportpark in Prenzlauer Berg, die seit zehn Jahren in Betrieb ist. Die Fliesen im Wettkampfschwimmbecken lösen sich und müssen ersetzt werden. |
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Finckensteinallee