Menu Content/Inhalt
Startseite arrow Leistungssport arrow Qualifizieren - aber wie?
Qualifizieren - aber wie? Drucken

Unser Verein bietet jedem fleißigen Schwimmer ausreichende Trainingsmöglichkeiten an, um sich für die Berliner Meisterschaften zu qualifizieren. Jeder überdurchschnittliche Schwimmer hat bei entsprechendem Einsatz, sogar die Chance sich für die Norddeutschen Meisterschaften zu empfehlen. Für die Besten von uns, die neben einem gewissen Grundtalent auch noch einen überdurchschnittlichen Einsatz leisten, liegt sogar die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Reichweite. Wer es bis dahin erfolgreich geschafft hat, für den ist der Himmel das Limit.

Nun stellt sich wahrscheinlich einigen Eltern die Frage: Wie qualifiziert man sich für diese Meisterschaften? Grundsätzlich gilt, dass jeder Schwimmer ein bestimmtes Alter erreicht haben muss, um an den jeweiligen Meisterschaften teilnehmen zu können. Bei den Berliner Meisterschaften müssen die Mädchen und die Jungen 10 Jahre alt sein (das Alter muss innerhalb des Wettkampfkalenderjahres erreicht werden). Bei den Norddeutschen Meisterschaften beträgt das Mindestalter 11 und 12 Jahre. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gelten die selben Altersbeschränkungen wie bei den Norddeutschen Meisterschaften jedoch mit schnelleren Qualifikationszeiten. Das zweite Kriterium ergibt sich aus den sportlichen Leistungen.

Bei den Berliner Meisterschaften ist das Erreichen/Unterschreiten von Qualifikationszeiten in den jeweiligen Lagen in den offiziellen Wettkämpfen in der entsprechenden Saison ausreichend. Die zu erreichenden Zeiten sind für die meisten Kinder, die den Schwimmleistungssport mit 6 Jahren in unserer Sichtung begonnen haben, das Training regelmäßig besuchen und mit Engagement dabei sind, eigentlich kaum ein Problem. Bei Kindern, die etwas später begonnen haben, kann es hier und da etwas länger dauern, weil sich Trainingsrückstände nur mit viel Fleiß abbauen lassen. Im Klartext: in den meisten Fällen bei Wahrnehmung ALLER Angebote (Training und Trainingslager) ist die Qualifikation für die Berliner Meisterschaften in einer oder mehreren Schwimmlagen und/oder Schwimmdistanzen erreichbar. Bei den Berliner Meisterschaften gibt es aber eine wichtige Hürde. Der Sportler MUSS am Wettkampftag die Qualifikationszeit erbringen; es interessiert den Berliner Schwimmverband nicht, ob bereits vorher eine Qualifikationszeit vorlag. D.h., der Trainer meldet die Aktiven, die entweder vorher die Leistungen erbracht haben oder (nach Entscheidung des Trainers und der Vereinsverantwortlichen) voraussichtlich während des Wettkampfes erbringen werden. Im Falle des Nicht-Erreichens der Qualifikationszeiten muss der Verein eine empfindliche 'Strafe' in Form eines erhöhten nachträglichen Meldeentgeltes (ENM) an den Verband entrichten. Das gilt übrigens aucu bei Nichtantreten oder Start-verpassen!!

Die Qualifikation zu den Norddeutschen Meisterschaften ist neben dem höheren Alter auch an nachweislich erbrachte Bestleistungen auf 50m-Bahnen geknüpft. Diese Qualifikation erwerben sich die Schwimmer im Alter von 11/12 Jahren bei den Mädchen und 12/13 Jahren bei den Jungen auf sogenannten Jugend-Mehrkampf-Wettbewerben. Die Disziplinen sind standardisiert und am Ende entscheidet die erreichte Punktzahl über die Qualifikation. Die folgenden Disziplinen sind zu absolvieren. 3er-Hopp, 7,5m Gleiten, 15m Delphinbewegung, 50m Kraul-Beine, 100m Freistil oder 100m Brust, 100m Rücken oder 100m Schmetterling, 200m Lagen sowie 400m Freistil. Schwimmer die älter als 12 Jahre (Mädchen) bzw. 13 Jahre (Jungen) alt sind, qualifizieren sich nur noch durch Qualifikationszeiten in den unterschiedlichen Schwimmdisziplinen, die vom Norddeutschen (bzw. Deutschen) Schwimmverband vorgegeben werden. Die Qualifikationszeiten müssen vor der NDM (bzw. DM) unterschritten werden und in der DSV Datenbank zur Einsicht vorliegen. Auch bei Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften könnten Schwimmer antreten, bei denen die Qualifikation aus verschiedenen Gründen noch nicht vorliegt und bei denen man sich stark erhofft, dass sie es dann doch schaffen. Das liegt dann im Ermessen der Verantwortlichen aus dem Verein aus folgenden Gründen: „Alle Meisterschaften haben eine Gemeinsamkeit. Wenn angetretene Schwimmer die Pflichtzeiten während des Meisterschaftswettkampfes nicht bestätigen, werden empfindliche, erhöhte Meldeentgelte fällig. Diese „Strafgelder" entfallen lediglich bei den Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften, wenn die Nachweise in der DSV-Datenbank aus der Saison vorliegen."

(MyPersonalContent v1.3 © Rico Pinzke)
 
< zurück
designed by www.madeyourweb.com