| Sanierungsarbeiten liegen im Plan |
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Bad Lichterfelde. Auch wenn man äußerlich nichts sieht, die Sanierung des Stadtbades Finckensteinallee verläuft nach Plan. „Wir werden Ende 2010 wiedereröffnen“, ist sich Bäderchef Klaus Lipinsky sicher. Erst seit der vorigen Woche ist klar, dass der Denkmalschutz nicht auf dem Erhalt des Sprungturms besteht. Damit ist eine der großen Hürden genommen.„Damit können wir das neue Becken mit einer durchgehenden Tiefe von zwei Metern bauen. Das macht die Sache wesentlich einfacher“, sagt Lipinsky. Somit könne man wie geplant die komplette Technik in dem gewonnenen Raum unterm Sprungturm unterbringen. Demnächst ist ein Schadstoffgutachten in Arbeit, das für die Entkernung der alten Schwimmhalle nötig ist. Spätestens Mitte des Jahres soll mit der Entkernung begonnen werden, informiert der Bäderchef. Parallel dazu laufen die Planungen für den Neubau und die energetische Sanierung. Im Innern der Halle werden neben der kompletten Erneuerung des Beckens auch die Umkleidekabinen sowie die Sanitäranlagen neu gebaut. Überlegungen, das bestehende Becken aus Gründen des Denkmalschutzes zu erhalten und zu sanieren, mussten verworfen werden. „Zu riskant“, sagt Lipinsky. Das Becken sei zu marode und wird deshalb vollständig entfernt. Das neue Betonbecken wird aber wieder mit grünen Fliesen versehen. Um den Anforderungen an Sicherheit und Hygiene gerecht zu werden, soll im neuen Becken der Wasserspiegel auf die Ebene des Beckenrandes angehoben werden. „Unser Terminplan ist sehr ehrgeizig,aber er steht. Wir gehen davon aus, dass wir wie vorgesehen Ende 2010 das Stadtbad wieder eröffnen werden“, bekräftigt Lipinsky. Die energetische Modernisierung und Grundsanierung der Schwimmhalle Finckensteinallee kostet rund acht Millionen Euro. Gut die Hälfte kommt aus Förderprogrammen zur energetischen Sanierung. |
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Finckensteinallee