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Wichtige Informationen
Sanierungspläne für Schwimmbad am Hüttenweg Drucken

Berlin, 20.August 2007 - Schwimmvereine und Schulen in Steglitz-Zehlendorf dürfen hoffen. Die marode Schwimmhalle am Hüttenweg könnte schon im kommenden Jahr saniert werden. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Andreas Statzkowski hervor. Für insgesamt 467 000 Euro sollen nach derzeitiger Planung in der nächsten Sommersaison von Mai bis August 2008 die Schäden an dem ehemaligen Hallenbad der US-Alliierten beseitigt werden. Vorgesehen sind demnach eine Teilsanierung der Fassade, die Instandsetzung der Innenwände und deren Beläge, die Erneuerung von Türen und Lüftungsanlage, von Duschen, Warmwasseranlage, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie die Instandsetzung der Dachkonstruktion.

Der Senat sehe die "große Bedeutung" der Halle für den Schwimmunterricht an Schulen und den Vereinssport im Bezirk, heißt es in der Antwort. In der Tat ist die Situation in Steglitz-Zehlendorf besonders dramatisch. In den vergangenen fünf Jahren wurden drei Bäder geschlossen. Seit vor inzwischen mehr als einem Jahr auch die Schwimmhalle an der Finckensteinallee geschlossen ist, ist das Bad am Hüttenweg das einzige, das in der Wintersaison noch für Schwimmunterricht und Freizeitsport zur Verfügung steht. Neben den Schulen im Bezirk müssen sich elf Vereine die verbleibenden Wochenstunden teilen.

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Kurz vorm Beckenbruch Drucken

Die Schwimmhalle in der Lichterfelder Finckensteinallee ist geschlossen: Für die Sanierung fehlt das Geld

Lichterfelde, 12.Juli 2006 - Schlechte Zeiten für die Schwimmhalle in der Lichterfelder Finckensteinallee: Das Bad ist marode. Ein Gutachten im Auftrag der Bäderbetriebe garantierte die Sicherheit des Gebäudes nur bis Ende Juni und schätzt die Sanierungskosten auf sechs bis acht Millionen Euro. Jetzt ist die Halle geschlossen. Wie hoch der Sanierungsbedarf tatsächlich ist, soll nun ein zweites Gutachten feststellen. „Vom Ergebnis der Untersuchung ist abhängig, ob wir die Halle wie geplant Ende August wieder öffnen können“, sagt Bäderchef Klaus Lipinsky.

Das erste Gutachten geht davon aus, dass die Fundamente und die Betonstützen der Halle morsch sind und ersetzt werden müssen. Das Besondere an der Halle Finckensteinallee ist, dass die Wanne des riesigen Schwimmbeckens von 50 mal 25 Metern Größe auf Dutzenden von Betonpfeilern steht. „Es hat sich herausgestellt, dass der Beton der Pfeiler nicht die für diese Last notwendige Dichte aufweist“, erklärt Lipinsky. Außerdem seien Eisenteile korrodiert.

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Verheizte Millionen Drucken

Die Schwimmhalle an der Finckensteinallee ist groß. Ein Bad der Superlative – auch, was die Kosten angeht.

Lichterfelde, 31. März 2006
- Es ist ein Bad der Superlative: das Becken zwischen zweizwanzig und knapp fünf Meter tief, 50 Meter lang und 25 Meter breit, ein Sprungturm mit Ein-, Drei-, Fünf- und Zehn-Meter-Brettern. Lange Zeit war das Schwimmbad an der Finckensteinallee in Lichterfelde, zu den Olympischen Spielen 1936 erbaut, die größte Schwimmhalle Europas. Jetzt ist es vor allem ein Bad, das dringend saniert werden muss. Die Dampfheizung, die wie die Halle aus den dreißiger Jahren stammt, ist nicht zu regulieren. „Da kann man nur Vollgas geben, oder sie abschalten“, sagt Gerhard Berger, leitender Schwimmmeister in der Halle. Als „insgesamt schlecht, aber nicht hoffnungslos“ bezeichnet der Maschinenmeister Jürgen Budde die Situation der technischen Anlage. Die meisten Teile stammen noch aus den dreißiger Jahren, sind zuverlässig und funktionieren bis heute – zum Beispiel die Lüftung, hergestellt von der Firma Junkers. Den modernen Energie sparenden Standards entsprechen sie jedoch nicht. Wärmerückgewinnung? Fehlanzeige.

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Planspiel Trockenschwimmen Drucken

Bäder-Betriebe wollen im kommenden Jahr fast jedes vierte Schwimmbad schließen, weil 20 Millionen Mark fehlen

Berlin, 14.Juni 2001 - Von den gegenwärtig 83 Berliner Bädern sollen im kommenden Jahr 18 geschlossen werden. Darunter sind sechs Frei- und Sommerbäder. Zwei Bäder, die jetzt noch von der Öffentlichkeit genutzt werden können, sind künftig nur noch für Schulen und Schwimmvereine vorgesehen. Das sieht ein Konzept der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) vor, mit dem die wirtschaftliche Situation des Unternehmens verbessert werden soll.

Vorstandschef Klaus Lipinsky verspricht sich damit rund 20 Millionen Mark Einsparungen. Diese Summe sei notwendig, um mit dem Landeszuschuss von jährlich 83,3 Millionen Mark auszukommen. Von Bäder-Schließung will er nicht reden. "Wir wollen die Bäder erst einmal stilllegen, um anschließend Investoren dafür zu suchen", sagt er. Ob das gelingt, kann der BBB-Vorstandschef nicht sagen. Die künftigen Betreiber müssen auf jeden Fall sämtliche Unterhaltungskosten übernehmen.

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Berliner Bädersterben Drucken

Berlin, 24.Januar 2002 - Elf Hallen werden geschlossen. Zukunft der Freibäder ist noch unklar

Der rot-rote Senat will elf Berliner Hallenbäder schließen. Die endgültige Entscheidung soll am 13. Februar der Aufsichtsrat der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) unter Sportsenator Klaus Böger (SPD) treffen. "BBB-Chef Klaus Lipinsky wird dem Aufsichtsrat ein Konsolidierungskonzept vorlegen", sagt Hans-Joachim Munte, Mitarbeiter des Vorstandes der BBB. "Der Aufsichtsrat muss den Plänen dann zustimmen." Offen ist auch eine Entscheidung darüber, welche Freibäder im Sommer noch Besucher empfangen werden. Inzwischen formiert sich aber zunächst Widerstand gehen die Hallenbad-Schließungspläne. Denn sowohl stark sportlich genutzte Bäder als auch eher dem Gesundheitsaspekt verpflichtete Angebote wie Baby-Schwimmen oder Wasser-Gymnastik sollen dem Rotstift zum Opfer fallen. In den Bezirken setzen sich Bürgerinitiativen für den Erhalt ihrer Schwimmhallen ein und sammeln Unterschriften.

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Fertigstellung der SH Hüttenweg erst Anfang 2011 Drucken

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Auszug aus dem Newsletter des Bezirkssportbundes Steglitz-Zehlendorf:

"Die Fertigstellung der SH Hüttenweg verschiebt sich in den Jan. 2011. Der lange Winter 2009/2010 hat zu einer um Monate verspäteten Neudeckung des Daches geführt und damit auch alle weiteren Arbeiten zum Erliegen gebracht. Erfreulicherweise konnten trotz Festlegung der Kosten für die Baumaßnahme, nachträgliche Installationen für die Wegeführung und Hebeanlage für Behinderte durchgesetzt werden.

Der Beginn der Baumaßnahme für die SH Finckensteinallee, zumindest die Beauftragung für den Abriss´, ist weiterhin unbekannt. Ursache sind die unterschiedlichen Stellungnahmen der unteren und oberen Denkmalschutzbehörde insbesondere zum Sprungturm, es ist nicht nur bedauerlich, sondern höchst befremdlich, wie hier die verschiedenen Behörden sich gegenseitig zu Lasten des Bürgers behindern. Der BSB hat zum Fortgang der Investitionsmaßnahme intensive Gespräche mit den verantwortlichen Politikern geführt und wird weiter darüber berichten."

Download des gesamten Newsletters, hier.

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Hüttenweg eröffnet im Herbst Drucken
In Dahlem wird ein ehemaliges Schwimmbad der Amerikaner renoviert und modernisiert.

Schwimmvereine und Schulen können zuversichtlich in die Zukunft blicken. Denn im Herbst soll die Zehlendorfer Schwimmhalle am Hüttenweg ihre Pforten öffnen und den Streit um die begrenzten Trainingszeiten entschärfen. Eigentlich war der Umbau der Halle schon für das Jahr 2008 geplant, doch damals wurde die Sanierung verschoben, weil andere Bäder höhere Priorität hatten.

Die Halle wurde irgendwann in den 70er Jahren für US-Soldaten gebaut. Wann genau ist nicht bekannt, da die Konstruktions-Unterlagen beim Abzug der GIs mitgenommen wurden.

Architekt Andreas Veauthier möchte sich bei der Renovierung nah am Original bewegen, nur etwas farbenfroher und heller soll es werden: Grüne und blaue Fliesen sollen dem Bad eine freundliche Ausstrahlung verleihen. Neben optischen Verbesserungen wird außerdem ein neues Lüftungssystem eingebaut, was insgesamt zu einem Energieersparnis von mehr als 40 Prozent führen soll.

Geplant ist, dass das Bad vor allem von Vereinen und Schulen genutzt wird, aber es gibt auch andere Pläne: „Ob das Bad darüber hinaus für die Öffentlichkeit geöffnet sein wird, werden wir mit der Zeit sehen“, sagt der Sprecher der Berliner Bäder Betriebe (BBB) Oloew der "Berliner Woche".

Quelle:  06. März 2010 18.08 Uhr, B.Z. Online

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Gesperrte Schwimmhallen Drucken

2. Juli 2008 - Folgende Bäder sind wegen Sanierungsarbeiten gesperrt:

Charlottenburg Die Alte Halle an der Krummen Straße soll Anfang Oktober wieder öffnen. Bei ihrem Glasdach handelt es sich um das einzige in Berlin, weshalb der Denkmalschutz Wert auf den Erhalt legt. Die Stahlträgerkonstruktion musste überarbeitet werden. Die Neue Schwimmhalle gleich nebenan wird nach der Sommerpause öffnen. Ab 8. September soll dann auch die defekte Trennwand durch eine neue ersetzt worden sein.
Dahlem Geplante Öffnung für das Bad am Hüttenweg, das von Schulen und Vereinen genutzt wird, ist der 7. September 2008.
Lichterfelde Das Bad an der Finckensteinallee soll ab 2009 saniert werden und wird frühestens ab drittem Quartal 2010 Vereinen, Schulen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Marzahn Die Schwimmhalle Helmuth Behrendt soll Mitte 2009 öffnen. Die Dachträger sind korrodiert. Aber auch die Fassade soll überholt werden. Für eine weitergehende Überholung, die weit über die ursprünglichen Planungen hinausgeht, haben die Bäderbetriebe zusätzliche 2,3 Millionen Euro beantragt - aus dem "Bund-Länder-Investitionsprogramm zur energetischen Sanierung sozialer Infrastruktur".
Mitte Die Schwimmhalle Fischerinsel bleibt bis Dezember 2008 geschlossen.
Neukölln Das Stadtbad Neukölln bleibt bis zum 12. Dezember 2008 geschlossen.
Buch Die Schwimmhalle Buch bleibt länger als geplant geschlossen, wenn der Antrag auf weitere Fördermittel bewilligt wird.
Wilhelmstadt Das Kombibad Spandau-Süd bleibt bis Dezember 2008 geschlossen.

Quelle: Berliner Morgenpost Online, bsm

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