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Wichtige Informationen
Bericht Nachwuchssprinttag (SC Wedding) Drucken
 NWS 2012 
 
Der Nachwuchssprinttag gehört seit Jahren zu unserem festen Wettkampfprogramm, so auch in diesem Jahr. Dieser Wettkampf ist bestens dafür geeignet, um mit jüngeren und/oder unerfahrenen Sportlerinnen und Sportlern weitere Erfahrungen zu sammeln. Ähnlich wie bei den Wettkämpfen des Charlottenburger Schwimmvereins (CSV) trifft man sich in einem Berliner Kombibad und obwohl wir bereits in der Langbahn-Saison stecken, hat man hier noch mal die Möglichkeit auf 25m Bahnen zu schwimmen.
 
Unsere Schwimmerinnen und Schwimmer haben die Gunst der Stunde ergriffen und sich noch ein Mal mit zum Teil sehr guten Zeiten und etlichen Podestplätzen belohnt.

100m Schmetterling
Lilli Seubert (01) 2.Platz
Charlotte Glutting (00) 1.Platz
Elizabeth Dyett (00) 3.Platz

50m Schmetterling
Florentine Schubert (03) 2.Platz
Senta Maria Fasolt (03) 3.Platz
Florina Hutter (02) 3.Platz
Maximilian Schaefers (01) 2. Platz
Constantin Fischer (00) 1.Platz

100m Rücken
Lilli Seubert (01) 1.Platz
Nadine Grabowski (01) 3. Platz
Lina Linke (00) 3.Platz
Maximilian Schaefers (01) 3.Platz

50m Rücken
Lucy Stock (04) 2.Platz
Joline Moehring (01) 2. Platz

100m Lagen
Florina Hutter (02) 1.Platz
Lilli Seubert (01) 1.Platz
Charlotte Glutting (00) 1.Platz
Maximilian Schaefers (01) 2.Platz

50m Brust
Lucy Stock (04) 2.Platz
Marlene Blanke (04) 3.Platz
Sarah Simran Friz (03) 3.Platz
Florentine Schubert (03) 3.Platz
Valentin von Falkenhayn (03) 2.Platz

100m Brust
Florina Hutter (02) 1.Platz
Lilli Seubert (01) 1.Platz
Charlotte Glutting (00) 2.Platz
Richard Göhler (02) 2.Platz
Maximilian Schaefers (01) 3.Platz

50m Freistil
Lucy Stock (04) 3.Platz
Senta Maria Fasolt (03) 3.Platz

100m Freistil
Florina Hutter (02) 1.Platz
Lilli Seubert (01) 1.Platz
Charlotte Glutting (00) 1.Platz
Maximilian Schaefers (01) 2.Platz
 
4x50m Mixed Freistil (2002-2004)
2. Platz für Marlene Blanke, Lucy Stock, Marc Rimke, Marc Jurkat

 
(MyPersonalContent v1.3 © Rico Pinzke)
 
Bericht vom ISM 2012 Drucken
Charlotte Blanke (02) 

Vom 02.-04.03.2012 fand in der SSE wieder das größte und bedeutendste internationale Schwimmmeeting Deutschlands statt. Für alle Trainingsgruppen gab es individuelle Nominierungskriterien, die am Anfang der Saison durch die Trainer festgelegt wurden. Diese Kriterien können von Gruppe zu Gruppe leicht abweichen. Für alle Trainingsgruppen galt aber gleichermaßen eine Trainingsbeteiligung von mehr als 80%. Hinzu kamen Kriterien wie persönlicher Einsatz und Ehrgeiz beim Training, individuelle Leistungsstärke in Form von Qualifikationszeiten, sowie eine wage Chance auf Erfolg. Diese zugegeben schwer zu erreichenden Kriterien unterstreichen die Bedeutung dieses Schwimmwettkampfes.

Für die Fördergruppe und die Nachwuchsleistungsmannschaft, die in diesem Jahr als einzige Teilnehmer stellen konnte, galten zudem ein Mindestalter von 10 Jahren (JG 02) und wie bereits beschrieben eine ansteigende Leistungsbereitschaft im Training, um auf diesem Meeting der Konkurrenz aus 17 europäischen Ländern nicht allzusehr hinterher zu schwimmen. Aus der Fördergruppe konnte letztendlich Henning FISCHER alle Hürden überwinden und sich für dieses Event qualifizieren. Aus der NWLM durfte Charlotte BLANKE sich über die Nominierung freuen. 

Und so standen am Samstag früh um 7.15 Uhr zwei Sportler und eine Trainerin in der Halle. Gleich im ersten Wettkampf mußte Charlotte über 100m Brust starten. Dabei konnte sie ihre vom letzten Wochenende aufgestellte Bestzeit bestätigen und das hieß 2. Platz und die Silbermedaille. Der nächste Wettkampf waren die 50m Freistil, bei denen man sich für die Finals am Nachmittag qualifizieren musste. Charlotte schwamm hochmotiviert auch hier zu einer neuen Bestzeit und konnte sich als Drittschnellste für das Finale qualifizieren.

Henning schwamm ebenfalls Bestzeit, konnte sich aber aufgrund der sehr starken Konkurrenz leider nicht für das Finale qualifizieren. Seine alte Bestzeit stammt ebenfalls vom letzten Wochenende, die er dort gerade um 8 Sek. verbessert hatte, nun nahm er weitere 2 Sekunden von der Uhr, was deutlich machte, dass er wirklich alles gegeben hat. Eine Finalteilnahme wäre ihm zu gönnen gewesen. Anschließend standen für Charlotte die 50m Rücken auf dem Programm. Dort schrammte sie mit dem 11. Platz nur knapp am Finale vorbei. Henning mußte sich nun über 50m Brust beweisen. Auch hier konnte er seine Bestzeit knapp verbessern, es reichte aber leider wieder nicht für das Finale.

Es wurde Nachmittag und alle warteten gespannt auf die Finals. Doch vorher präsentierten uns die Veranstalter noch eine Überraschung der besonderen Art. Die Halle wurde komplett verdunkelt und füllte sich mit Nebelschwaden. Es folgte eine beindruckende Lasershow, die alle Anwesenden begeisterte. Diese Show werden wir so schnell nicht vergessen. Die Halle blieb dunkel und nur das Becken wurde beleuchtet. Die Finals begannen. Souverän für das Finale qualifiziert, rechnete sich Charlotte schon Chancen auf eine weitere Medaille aus. Um zu gewinnen musste eine weitere Leistungssteigerung abgerufen werden. Sie brachte diese Leistung auf und verbesserte ihre erst im Vorlauf geschwommene Bestezeit um weitere 40 Hundertstel. Man könnte meinen, das wars, gewonnen. Aber Pustekuchen auch die anderen Finalistinnen, steigerten sich und so kam es wie in einem Krimi zu einem Fotofinish. Die Plätze 3 bis 9 schlugen alle innerhalb eines Wimpernschlags an. Der Blick sprang vom Becken an die Anzeigentafel. Die Augen irrten in der dunklen Halle über die grellen Buchstaben - nein - es hatte nicht gereicht. Mit nur 33 Hundertstel Sekunden Abstand auf den dritten Platz wurde Charlotte achte. Die Enttäuschung entlud sich noch im Becken und da trösteten auch die Erfolge aus dem bisherigen Rennen nicht wirklich. An dieser Stelle zeigte sich die Hochklassigkeit der Veranstaltung.

Mit Wut im Bauch startete Charlotte in den zweiten Tag. Um 7.15 Uhr in der Halle zum Einzuschwimmen, danach bis 11:30 Uhr auf den 100m Freistil-Start gewartet und dann war es endlich soweit. Voll konzentriert, folgte ein perfekter Start und ein ebenso perfektes Rennen mit einer neuen Bestzeit, die ebenfalls erst letzte Woche aufgestellt wurde. Eine Konkurrentin wurde im direkten Vergleich schon geschlagen. Bronze war also ziemlich sicher. Jetzt hieß es warten, kamen doch noch zwei schneller gemeldete Starterinnen in den Läufen danach. Die Erste patzte, also war Silber bereits sicher. Jetzt nur noch ein super schnelles Mädchen aus Ungarn. Aber auch sie konnte ihre Meldezeit nicht bestätigen und wurde durchgereicht. Das hieß Gold für Charlotte. Es blieb kaum Zeit zum Freuen, denn es folgten die Vorläufe über 50m Brust. Mit neuer Bestzeit und dem 4. Platz qualifizierte sie sich auch hier für das Finale. Mit der Erfahrung des enttäuschenden Vortages, wurde auf den Nachmittag gewartet. Die letzten Kräfte wurden noch einmal mobilisert und in eine neue Bestzeit gesteckt und in Bronze eingetauscht. Total abgekämpft und müde, aber überglücklich ging es dann nach Hause.

Charlotte hat als erste Schwimmerin von Z88 das Kunststück fertig gebracht, einen kompletten Medaillensatz zu gewinnen.  Herzlichen Glückwunsch

ISM Chronik Z88

2012 - Charlotte Blanke (Gold 100F - Silber 100B - Bronze 50B)
2011 - Moritz Blanke (Bronze 50B), Amelie Beblo (Silber 50F, 50S - Bronze 100F)
2010 - ohne Erfolge
2009 - Julian Bodlaender (Silber 50B), Amelie Beblo (Bronze 50F)
2008 - Maike Schultze (Gold 100F - Bronze 50F)
2007 - Philipp Schultze (Silber 100R, Bronze 50R, 100F)

Bericht & Foto: ABL/HBO/Z88

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Bericht vom Berolina Cup 2012 Drucken

Bericht vom Berolina Cup 2012

Angetreten sind wir zu drei Wettkampfabschnitten mit 49 Sportler/innen für 232 Starts und 7 Staffeln. Damit waren wir, bezogen auf die Starts, der drittgrößte teilnehmende Verein, hinter der SG Neukölln (418/19) und dem KSV Neptun 1889 (238/8). Um es gleich vorweg zunehmen, wir wurden auch Dritte im Wettbewerb um den Mannschaftspokal der SC Berolina. Eine Ehre die zweifelsfrei in direkter Korrelation mit den gezahlten Meldegeldern steht und dem Pokersatz "den Pott kaufen" in Nichts nachsteht. Dennoch sind wir stolz darauf mit unseren Sportlern nicht nur Statisten gewesen zu sein, wie sich im Folgenden zeigen wird. Aber noch ein Satz zur Veranstaltung selbst und dem Trend der immer größer werdenden Wettkämpfe. Der Berolina Cup war schon immer eine der größeren Verstaltungen und verdient das Prädikat "International". Mit zahlreichen Teilnehmern aus Polen, Russland, Kanada und Spandau ;o)) war für spannende Wettkämpfe gesorgt. Das sich manche Vereine nicht wirklich mit den Richtzeiten beschäftigt haben, mussten dann die Jüngsten "ausbaden". Weit über der Richtzeit (+20 Sekunden !!!), wegen technischer Mängel auch noch disqualifiziert zu werden, ist dann schon sehr peinlich für den Trainer, der diese bedauerswerten Kinder zum Antreten gezwungen hat. Soetwas wird es bei uns nicht geben. 

Erfreulich dagegen die Ergebnisse unserer Sportler, die mit zahlreichen Bestzeiten in der noch jungen Langbahnsaison glänzen konnten. Natürlich weiss jeder, dass Langbahnbestzeiten durchaus schon sechs bis acht Monate alt sein können, aber wenn man seine erst kürzlich erreichten Kurzbahnbestzeiten anschwimmt, bestätigt oder gar unterbietet, dann spricht das für echten Fortschritt. Mit den bevorstehenden Trainingslagern in Esbjerg und Lindow lassen sich hier ganz sicher noch weitere beachtliche Leistungssteigerungen erreichen. Voraussetzung und Grundstein dafür, ist aber eine kontiunierliche und hohe Trainingsbeteiligung in den kommenden sechs bis acht Wochen. Roland, Kerstin und Annette stehen für euch bereit.

Hier unsere Medaillengewinner im Überblick:

50F - 2. Moritz Blanke (01)
50F - 2. Ariane Menden (91)
200L - 2. Charlotte Blanke (02)
200L - 2. Linda Neumann (93)
100B - 3. Moritz Blanke (01)
100B - 3. Charlotte Blanke (02)
100B - 1. Ariane Menden (91)
100B - 2. Linda Neumann (93)
50R - 3. Charlotte Blanke (02)
50R - 2. Virginia Dyett (98)
50R - 2. Linda Neumann (93)
100S - 1. Moritz Blanke (01)
100S - 3. Ariane Menden (91)
100F - 1. Moritz Blanke (01)
100F - 1. Charlotte Blanke (02)
100F - 3. Linda Neumann (93)
50S - 1. Moritz Blanke (01)
50S - 1. Ariane Menden (91)
50S - 2. Linda Neumann (93)
50S - 3. Sophie Flunkert (92)
50B - 1. Ariane Menden (91)

4x50F Damen 3.Platz (Menden, Dyett, Haake, K.Schröder)
4x50R Damen 3.Platz (A.Schröder, Jaenecke, Girod, Fricke)
4x50L Herren 3.Platz (Bodlaender, Göhler, M.Blanke, Monar)
4x50L Herren 3.Platz (Dyett, Menden, Flunkert, K.Schröder)


HBO/Z88
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Ariane schwimmt Vereinsrekord Drucken
 Ariane Menden
© HBO 2012/Z88
 
Während des DMS Endkampfes zur 2.Bundesliga schwamm Ariane MENDEN (91) am 04.02.2012 über 100m Brust in 1:15,81 Minuten zu einem neuen Vereinsrekord. Sie verbesserte damit die ein Jahr alte Bestmarke von Amelie Beblo (95) um zwei Zentel.

Herzlichen Glückwunsch !!!


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Schwimmbrillen für Schwimmanfänger Drucken

Wenn Sie ihr Kind bei Z88 zum Schwimmen anmelden möchten, empfehlen wir das Tragen einer  kindgerechten Schwimmbrille (bitte keine Taucherbrille). Neben dem angenehmen Effekt, dass die Augen nicht brennen und rot werden, hilft eine Schwimmbrille dabei, sich sicher und vertrauensvoll "an einem kalten Ort ohne Boden" zu bewegen. Der Aussage von Eltern "Wenn mein Kind in den Pool oder einen See fällt, hat es auch keine Schwimmbrille auf" entgegnen wir gerne, dass wir auch kein Training mit Schuhen in Jeans und einer dicken, saugfähigen Jacke durchführen. Wir lehren unsere Kinder nicht im Überlebenstraining oder nehmen den Eltern die Verantwortung ab, ihre Kinder ausreichend zu beaufsichtigen. Vielmehr wollen wir, dass sie sich sicher und mit einem Bewusstsein für den eigenen Körper und die eigenen Fähigkeiten im Wasser zu bewegen lernen und dabei kann eine Schwimmbrille eine große psychologische Hilfe darstellen.

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Mein Kind friert beim Schwimmen Drucken
Mein Kind friert beim Schwimmen. Was kann ich tun?

Aus aktuellem Anlass, wollen wir den Eltern unserer Schwimmanfänger, die sich derzeit mit der Problematik auseinander setzen müssen ein wenig Hilfe an die Hand geben.

Ihr Kind friert beim Schwimmunterricht und möchte am liebsten nicht mehr ins Wasser. Woran liegt das?
 
Wenn wir auf diese Frage eine pauschale Antwort geben könnten, wären wir sehr glücklich. Das Thema ist aber, wie so vieles im Leben eines Kindes, nicht ganz trivial.
 
Festzuhalten bleibt, das tendenziell dünnere Kinder, also mit weniger Unterhautfettgewebe, eher dazu neigen, als Kinder mit mehr Unterhautfettgewebe. Ein nicht unwesentlicher Punkt ist der Umgang mit der Dusche vor dem Schwimmen. Ein Kind das sich aus hygenischen Gründen kurz mit lauwarmen Wasser abduscht (um z.B. Schweiß, lose Hautschuppen und Haare abzuspülen) wird weniger frieren, als ein Kind das sich mit einem heissen Dauerstrahl den Rücken rotglühend 'anbraten' lässt. Es ist aber auch klar das man den meisten 4- bis 5-jährigen nicht den Sinn vom kaltem Duschen erklären kann. An dieser Stelle hilft nur "learning-by-doing".
 
Was macht man nun bei Kindern die frieren und auch noch dünn sind. Hier hilft häufig das kalte Duschen nur wenig. Dazu muss man verstehen was Frieren und damit verbunden das Zittern überhaupt bedeutet. Wenn ein Mensch friert hat er zwei Mechanismen, um sich selbst zu wärmen bevor er erfriert. Er bekommt zu erst eine Gänsehaut. Dabei stellen sich die Körperhaare auf und bilden isolierende Mikroluftpolster. Bei Kindern mit noch wenig Körperbehaarung und nasser Haut gleich zwei Faktoren die ausscheiden. Wenn das nicht hilft, wird vom Körper ein weiterer physikalischer Trick zur Wärmegewinnung angewandt - das Zittern. Das Zittern produziert Reibungswärme in der Muskulatur und ist daher ein hilfreicher Prozess und kein schlechtes oder gar ungesundes Zeichen.

Positiv formuliert heisst das, ein Kind das zittert wärmt sich gerade auf. Da wir beim Schwimmenlernen von einem Vorgang in meist geschlossenen Räumen bei einer Hallenlufttemperatur von 28°C und einer Wassertempartiur von rund 26°C sprechen, ist das nicht unbedingt ein Klima, bei dem man unmittelbar erfriert oder sich eine Lungenentzündung holt. Oft ist es so, dass wenn man frierend ins Wasser geht, nach einem kleinen Moment des tiefen Luftholens das Wasser als warm empfindet. Temperaturempfindungen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und sehr oft kopfgesteuert. Wer viel darüber nachdenkt wie kalt das Wasser ist, dem wird sicher auch schneller kalt.

Was kann man machen, damit sich das Kind schneller an die Wassertemperaturen gewöhnt bzw. später beginnt zu frieren?
 
Wie schon Eingangs beschrieben, ist zu warmes Duschen vor dem Schwimmen der falsche Weg. Um diesem Bedürfnis vorzubeugen, sollte man bereits frühzeitig zu Hause üben, am Ende des Duschens (auch beim Baden) immer kalt zu duschen. Wir kennen alle den Effekt, das man gerade schön heiss geduscht hat und sich abtrocknet und plötzlich anfängt zu schwitzen. Der Körper öffnet die Poren und versucht die Körpertemperatur durch Schwitzen zu senken. Das Selbe passiert umgekehrt, wenn man zu kalt duscht. Man friert und der Körper beginnt Energie zu verbrauchen und heizt sich auf, in dem er Wärme aufstaut und alle Poren verschliesst. Im Übrigen gibt der Körper mehr als 60% seiner Wärme über den Kopf ab, denn das Gehirn verbraucht im Körper die meiste Energie. Das heisst im Umkehrschluss, man sollte eine isolierende Silikon-Badekappe aufsetzen.
 
Es ist übrigens ein Trugschloss, wenn man glaubt, je mehr man sich im Wasser bewegt, desto wärmer wird einem dabei. Wenn man sich viel und schnell im Wasser bewegt, passiert das selbe wie an Land. Der Körper läuft heiss und versucht zu kühlen und schwitzt. Ja - man schwitzt im Wasser. Nur das man das nicht merkt.
 
Als weitere Wärmeisolierung kommen viele Eltern auf die Idee ihre Sprösslinge in Neoprenanzüge zu stecken. Nicht nur, dass die Kinder im Handumdrehen rausgewachsen sind, sie müssen auch den Richtigen kaufen, damit es kein teurer Fehlkauf wird. Grundsätzlich ist zu sagen das ein Anzug die Wasserlage, also die horizontale Position des Körpers im Wasser, verbessert. Ein Neopren kann wie eine Schwimmhilfe Auftrieb geben. Wenn er richtig sitzt, also mehr oder weniger wasserdicht (mit der Möglichkeit zur Bildung von Luftpolstern unter dem Anzug) ist, dann kann er das Problem des Auskühlens und Frierens sicher sehr lösen. Die Praxis sieht erfahrungsgemäß aber vollkommen anders aus. Es wird oft der billigste Anzug ausgesucht, da der Anzug unmöglich mehr kosten kann, als der ganze Schwimmkurs. Ausserdem wird gerne auf Zuwachs gekauft und damit ist er meist zu groß und das Wasser läuft wieder über die Haut im Anzug und der Effekt ist dahin - das Kind friert immer noch. Manche Anzüge haben nur den Anschein aus Neopren zu sein, wirken aber wie ein Schwamm und wiegen vollgesaugt fast "eine Tonne". Ein weiterer Nachteil, ein Neoprenanzug ist mit Ausnahme der Triathlonanzüge (für rund 200 bis 1.000 Euro) nicht zum Schwimmen im Sinne von Brustschwimmen geeignet. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und durch den Auftrieb bekommt man kein Wassergefühl und letztlich lernt man dadurch nicht schwimmen. Ein Neopren ist gut geeigent für das Baden im Meer oder Se. Zum Schwimmenlernen ist es eine psychologische Krücke die, wenn man sie zu lange trägt, das Gegenteil bewirkt.

Wie Sie sehen gibt es kein Allheilmittel für die Frage: "Was kann ich dagegen tun das mein Kind friert". Es gibt nur Ansätze die man berücksichtigen kann. Erfahrungsgemäß nimmt das Frieren am Beckenrand mit zunehmendem Alter ab und ist im Jugendlichenalter fast vollständig verschwunden.
 
Copyright: HBO/Z88 - 2011
 
 
 
 
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Z88 Termine Drucken

 

 Kühlschrankmagnet

 Hier findet ihr alle wichtigen Termine in chronologischer Reihenfolge. Sollten hier Termine fehlen, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass sie noch nicht an das Webteam kommuniziert wurden. Das heisst nicht, dass sie nicht stattfinden.

Einfach ausdrucken und an die Kühlschranktür heften - dann entgeht euch nichts mehr. Wenn ihr Fragen zu den Terminen habt, könnt ihr diese gerne an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können schicken.

 
 

 Datum

 

 Ort

 

 Thema

 

 Teilnehmer

 Do. 17.05.12  Berlin  Christi Himmelfahrt  alle Gruppen
 16.05.-20.05.12  Lindow  Trainingslager   Fördergruppe
 So. 20.05.12  Halle  Deutschland Cup (Halle Triathlon)  Triathleten Landeskader
 Fr. 25.05.12  Berlin  Berliner Schüler Duathlon (Oberschulen)  alle Gruppen (freiw.)
 26.05.-27.05.12  Berlin (BRZ)  16. Internationaler Sportbad-Pokal   Anfänger/Fördergruppe
 Di. 29.05.12  Berlin  Berliner Schüler Duathlon (Grundschulen)   alle Gruppen (freiw.)
 02.06.-03.06.12  Berlin (SSE)   Pokal der Vereinsbesten  Qualifikanten
 So. 03.06.12  Berlin  Berlin Triathlon Treptower Park  Triathleten & Interessierte
 07.06.-10.06.12  Berlin (SSE)   BM / BJaM (Langbahn)   Qualifikanten
 15.06.-17.06.12  Neubeckum  Saisonabschlusswettkampfreise  alle Gruppen
 So. 24.06.12  Berlin  Volxtri4Kids (Krumme Lanke)  Triathleten & Interessierte
 20.06.-03.08.12  Berlin  Sommerferien  alle Gruppen
 14.07.-15.07.12  Grimma  DM Triathlon Jugend und Junioren  Qualifikanten
 So. 19.08.12  Kalinchen  Kalinchen Triathlon (Motzener See)  Triathleten & Interessierte
 So. 02.09.12  Berlin  4. Swim & Run (Krumme Lanke)  alle Gruppen
 Sa. 08.09.12  Berlin (SSH)  4. Cent-Schwimmen & 2.Verfolgungs-Swim&Run  ab Fördergruppe
 08.09.-09.09.12  Strb. Wannsee  BerlinMan Triathlon und MiniMan  Triathleten
 01.10.-13.10.12  Berlin  Herbstferien  alle Gruppen
 13.10.-14.10.12  Berlin (SSE)  TÜV Rheinland Sprint Cup (beantragt)  alle Gruppen
 20.10.-21.10.12  Berlin (SSE)  FINA Arena World Cup  Volunteers als Helfer gesucht
 27.10.-28.10.12  Berlin (SSE)  Berliner Kurzbahnmeisterschaften  Roland nominiert (Auswahl)
 November 2012   Berlin (HSH)  Kadertest (50/400 Schwimmen - 100/1000 Laufen)  Triathleten
 03.11.-04.11.12  Berlin (SSE)  DMSJ Landesentscheid Berlin  alle Gruppen
 Dezember 2012
  Berlin  Kaderernennung, Siegerehrung Kondius-Schüler-Cup  Triathleten
 So. 02.12.12  Berlin  29. Cross-Staffellauf des BRC  alle Gruppen (freiwillig)
 Sa. 08.12.12  Berlin (HÜT)  Z88 Vereinsmeisterschaften  alle Gruppen
 14.12.-16.12.12  Marburg  45. Weihnachtskriterium
  NWLM und älter (Auswahl)
 22.12.-04.01.13  Berlin  Weihnachtsferien  alle Gruppen
 So. 13.01.13  Berlin (VH)
  Jahresbeginnfeier 2013
  alle Gruppen
 Januar 2013  Berlin (SSE)   DMS Landesliga  Damen und Herren Team
 Februar 2013  Kienbaum  Kurztrainingslager (Schwimmen/Laufen)
  Triathleten
 18.05.-19.05.13
  Berlin (HÜT)  24-Stunden-Schwimmen "125 Jahre Z88"   alle Gruppen
 18.05.-20.05.13   Berlin (VH)
  125-jähriges Jubiläum Zehlendorfer TSV von 1888 (Fest)
  alle Gruppen

 
   
 Legende:

LM: Leistungsmannschaften, NWLM: Nachwuchsleistungsmannschaften,  Fö A/B: Fördergruppen A/B, An A/B: Anfängergruppen A/B
Qualifikant: über Pflichtzeiten qualifizierte oder durch die Trainer benannte Athleten. SSE: Landsberger Allee, SSH: Schöneberg, HSH: Sportforum Hohenschönhausen, FOB: Forumbad Hanns-Braun-Strasse, FIN: Finckenstein Allee, HÜT: Hüttenweg, KUS: Krumme Strasse, MRK: Stadtbad Märkisches Viertel, GÖZ: Götzstrasse, PAR: Paracelsusbad, KSE: Kombibad Seestrasse, BRZ: Freibad Britz, KÖP: Sportplatz Dörpfeldstrasse, MÜG: Müggelsee, VH: Z88 Vereinsheim.

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

 
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Begehung SH Finckensteinallee, 6. Februar 2012 Drucken

Berlin-Lichterfelde, 06.02.2012 - Es ist schon sehr lange her, dass wir über unsere Fincke berichtet haben. Dafür gibt es mehrere gute Gründe. Erstens gab es nicht wirklich belastbares Infomaterial und Zweitens sind erst vor wenigen Monaten die Bauarbeiten so richtig in Fahrt gekommen. Da wir uns ungerne an Spekulationen über die Fertigstellung beteiligen, haben wir es vorgezogen erst ein Mal nicht so viel zu berichten. In den kommenden Monaten werden wir aber in alter Tradition verstärkt über den Baufortschritt berichten.

Als einer der Hauptnutzer vor der Schliessung der Schwimmhalle (bei vorangegangener Schliessung und Abriss der SH Clayallee) und einer der größten und sportlich erfolgreichsten Schwimmvereine in Steglitz-Zehlendorf, freuen wir uns bereits jetzt auf den Trainingsbetrieb in der Halle. Derzeit wächst unser Verein wieder zu alter Stärke und Größe heran. Die vergangenen 12 Monate haben eindrucksvoll gezeigt, wie sehr ein ausbildungs- und leistungsstarker Schwimmverein in der Region benötigt wird. Ein Potenzial von mehr als 1000 Mitgliedern ist keine Illusion, es muss nur geweckt werden.

Am Montag lud die BBB-Infrastruktur unter Leitung von Herrn Matthias Oloev (Pressesprecher der BBB) und dem Architekturbüro Veauthier & Meyer zu einer Besichtigung auf der Baustelle Schwimmhalle Finckensteinallee ein. Bei eisigen Temperaturen um -11 Grad Celsius, waren rund 20 Interessenten erschienen, die neben den drei Vertretern von Z88 auch den Triathleten der Weltraumjoggern sowie der DLRG zuzuordnen waren. Offensichtlich hatten sich auch ein paar interessierte Badegäste für den öffentlichen Betrieb eingefunden. 

Die Führung begann mit einer kleinen Einführung vor dem Gebäude mit Hinweisen auf die Geschichte der Halle, die Planungs- und Finanzierungsschwierigkeiten, die noch vorhandene und erhaltenswerte Bausubstanz und den zu berücksichtigten Denkmalschutz. Ausserdem wurde der aktuelle Baufortschritt erläutert. Nach dem Abriss des Beckens und des Sprungturmes und der Entkernung des Gebäudes, werden derzeit Konservierungsmaßnahmen und Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Beckens und der tragenden Strukturen vorgenommen. Die frostigen Temperaturen in der Halle lassen aber nur begrenzte Fortschritte zu. Die Arbeitsbedingungen kann man derzeit als sibirisch bezeichnen. Den Arbeitern muss man wirklich Respekt zollen.

Der Rundgang durch die Halle, begann durch die große, zur Zeit an einer Stelle offene, Fensterfront an der Westseite und führte uns rund um das große Becken und in die Untergeschosse der Halle. An Postern und Bauzeichnungen machten wir halt und erhielten einen sehr guten Einblick in die Planungen und den Baufortschritt und hatten ausreichend Gelegenheiten für Fragen. Für uns Sportler vollkommen uninteressant, aber für zahlende Badegäste sicher von größerem Interesse, waren Fragen nach der Anzahl der Parkplätze, der Badewassertemperatur (O-Ton), dem Gastronomieangebot und der Art der Schrankschliessanlagen. Für uns waren Antworten auf die Fragen nach der Verteilungsquote (Öffentlichkeit vs. Schule/Verein), der Wettkampftauglichkeit, Ausstattung der Halle mit Leinen und Startblöcken, sowie der Lagermöglichkeiten von Trainingsequipment von größerer Bedeutung.

Hier die Antworten auf die gestellten Fragen:

- Die Eröffnung der Halle ist für den Herbst 2013 geplant. (Es wird wohl eher Ostern 2014, sagt die Erfahrung - Anm. der Red.).
- Es wird aus räumlichen Gründen keine Gatronomie oder einen Automatenbetrieb geben.
- Das Becken wird 25m mal 50m messen und somit nationale Wettkampfstandards erfüllen.
- Die Wassertiefe wird durchgängig 2,00 Meter betragen. Ein Sprungbrett oder Sprungturm wird nicht geben.
- Die Wassertemperatur wird, wie in Sportschwimmhallen üblich, bei rund 26 Grad Celsius liegen.
- Eine Sauna oder ein Lehrschwimmbecken sind nicht vorhanden.
- Die Umkleiden werden in Bereiche für die Öffentlichkeit (Einzelkabinen) und Bereiche für Schulen/Vereine (Sammelkabinen) getrennt.
- Es wird Nebengelasse für Vereinsmaterial geben.
- Die Halle wird mit Wellenkillerleinen für 25m und 50m Bahnen ausgestattet, die in der Beckenkonstruktion verstaut werden können.
- Es ist geplant die 10 Startblöcke der 50m Bahn FINA-konform (weiß mit Rampe) anzulegen.
- Für die Nutzung der 25m Bahnen wird es lediglich 6 Edelstahl-Startblöcke geben.
- Die Empore bleibt für den öffentlichen Betrieb gesperrt.
- Die derzeit geplante Nutzungsquote beträgt 40:60 (Öffentlichkeit vs. Schule/Vereine).
- Das Schwimmbad wird einen behindertengerechte Nutzung ermöglichen.

Impressionen der Schwimmhalle, wie sie wahrscheinlich nach Fertigstellung aussehen wird.

Instandsetzung Schwimmhalle Finckensteinallee  Instandsetzung Schwimmhalle Finckensteinallee
Fotos: Veauthier Meyer Architekten www.av-a.com

HBO/Z88

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Spatenstich in der "Fincke" - Baubeginn Drucken
Am 11. Mai 2011 erwarteten äußerst gut gelaunte Mitglieder verschiedener Vereine die Vertreter des Berliner Schwimm-Verbandes zum symbolischen Spatenstich und Sanierungsbeginn der Schwimmhalle Finckensteinallee.

Kaum einer ließ sich diesen wichtigen Meilenstein des Bädersanierungsprogramms entgehen. Der Knopfdruck, mit dem die Arbeiten des Baggers begannen, leitete eine anderthalbjährige Bauphase ein. Der Landessportbund, die bezirklichen Sportarbeitsgemeinschaften und wir hoffen, dass der geplante Abschluss für die Bauarbeiten (Ende 2012) Bestand haben wird.
 
Weitere Pressemeldungen aus der Morgenpost vom 12.05.2011


Bäderbetriebe starten ihr letztes und teuerstes Projekt

Große Worte fielen am gestrigen Mittwoch zum Start der Sanierungsarbeiten im Schwimmbad an der Finckensteinallee. Von einem historischen Tag sprach Bäderchef Klaus Lipinsky in Lichterfelde, von einem wichtigen Meilenstein und der Zielgeraden.

Seit vier Jahren läuft das Bädersanierungsprogramm, für das insgesamt 73 Millionen Euro von Land und Bund zur Verfügung gestellt wurden. Mit dem Baustart an der Finckensteinallee "wird jetzt das letzte Großprojekt in Angriff genommen", sagte Lipinsky. In zwei Jahren sollen alle Schwimmbäder in Berlin wieder fit für die Zukunft sein.

Das Bad an der Finckensteinallee ist mit 10,5 Millionen Euro Sanierungskosten nicht nur eines der teuersten im Rahmen des Bäderprogramms, sondern auch die Halle, um die Bauplaner, Architekten, Denkmalschützer und Schwimmvereine am längsten gerungen hatten. 2007 sollten ursprünglich die Arbeiten an der Lichterfelder Schwimmhalle beginnen, die 1937/38 auf dem Gelände der ehemaligen Kadettenanstalt entstand. Zu dieser Zeit war dort die Zentrale von Hitlers Leibstandarte untergebracht. Mit einem Becken von 50 Metern Länge und bis zu 4,5 Metern Tiefe galt die Schwimmhalle damals als die größte Europas.

Allein die imposante Höhe der Halle von 15 Metern ist heute noch beeindruckend. Diese war allerdings auch aufgrund des Zehn-Meter-Turms notwendig. Der Sprungturm sorgte schließlich für eine Debatte, die den Baustart um viele Jahre verzögern sollte. Während der Denkmalschutz darauf bestand, dass der Turm erhalten bleibt und saniert wird, wollten die Bäderbetriebe aus Kostengründen darauf verzichten. Die Bäderbetriebe konnten sich durchsetzen. Der Sprungturm kommt weg. "Damit sparen wir nicht nur Baukosten sondern auch Wasser- und Betriebskosten", sagt Matthias Oloew, Sprecher der Bäderbetriebe.

Künftig wird das Becken nur noch zwei Meter tief sein. Das alte verschwindet und wird durch ein neues mit grün-türkis schimmernden Fliesen ersetzt. Gleichzeitig werden die alten technischen Anlagen im Keller durch moderne Geräte ersetzt. Schadstoffe müssen entsorgt, das Dach abgedeckt werden. Besucher erwartet nach der zweijährigen Bauzeit ein neues Lichtkonzept in der Halle, auch die Garderoben und Duschen sind komplett neu gestaltet. Mit der Wiedereröffnung des Schwimmbades im Jahre 2013 steht die Halle nicht nur wie bisher Schulen und Vereinen zur Verfügung sondern erstmals auch der Öffentlichkeit. "Eine Halle für alle" so lautet der Slogan, der die Bauarbeiten begleitet.

Nur noch zwei Bäder im Südwesten

Das Bad an der Finckensteinallee wird dringend gebraucht. Von einst fünf Hallen der Bäderbetriebe sind nach der Schließung der Stadtbäder Steglitz und Zehlendorf sowie der Lichterfelder Halle nur noch zwei übrig geblieben - zum Ärger der Schwimmvereine im Südwesten. Die Schwimmgemeinschaft (SG) Steglitz habe die Hälfte ihrer Mitglieder verloren, sagt der sportliche Leiter, Jörg Runkel. Von 1400 seien noch 650 übrig gebelieben, die in verschiedenen Hallen von Friedrichshain bis Pankow ihr Training absolvierten. Nach der Wiedereröffnung der Finckenstein-Halle müssten sie den Verein wieder aufbauen, sagt Runkel.

Wie groß das Interesse an der Halle ist - auch beim Spitzensport - sollte Schwimmweltmeistern Britta Steffen demonstrieren. Sie war beim symbolischen Baustart mit Bagger, Countdown und rotem Knopf dabei, "um ein Zeichen zu setzen, dass die Halle gebraucht werde", sagte Michael Schenk von der Geschäftsführung der Bäderbetriebe. Das sanierte Bad wolle sie sich auf jeden Fall ansehen und auch mal eine Runde schwimmen, sagt Britta Steffen. Ihre Heimat bleibe aber das Sportforum Hohenschönhausen. Im Moment trainiere sie für die Deutschen Meisterschaften und die WM-Qualifikation. Aber auch Olympia habe sie im Visier, sagt die Sportlerin.

Insgesamt 45 Standorte werden im Rahmen des Bädersanierungsprogramms erneuert und modernisiert. 2007 wurde das Programm aufgelegt, insgesamt 50 Millionen stammen aus dem Verkauf der Gewerbesiedlungsgesellschaft (GSG). Die restlichen 23 Millionen kommen aus dem Umweltentlastungsprogramm und dem Konjunkturpaket. Teilweise sei auf 36 Baustellen gleichzeitig saniert worden, sagt Bäderchef Klaus Lipinsky. Allein 6,5 Millionen Euro flossen in die Helene-Weigel-Halle in Marzahn, 3,2 Millionen Euro in das Bad am Dahlemer Hüttenweg und 2,2 Millionen in die Halle auf der Fischerinsel. In den Kombibädern Spandau-Süd und Gropiusstadt sollen noch in diesem Jahr die Arbeiten beginnen.


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