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| Superkompensation | Superkompensation ist die Beschreibung von trainingsbedingten Veränderung des Energie- Stoffwechsel, vor allem des Niveau der energiereichen (Kreatin-)Phosphat- und des Zuckerspeichers. Die Superkompensation ist ein durch das Ausdauertraining hervorgerufener Effekt / Mechanismus, welcher die Speicherkapazität der Energie erhöht. Der Muskel benötigt bei der Arbeit Energie, die er über die Verbrennung energiereicher Substrate gewinnt. Diese Substrate können unmittelbar in der Muskelzelle in Form von Glykogen oder Triglyceridtropfen gespeichert vorliegen, oder über den Blutweg aus den Glykosedepots der Leber bzw. des subkutanen Fettgewebes heran transportiert werden. Der Organismus kompensiert nach dem Training durch die Nahrungsaufnahme die verlorengegangene Energie. Die Superkompensation besagt, dass diese Energiespeicher bei trainingsbedingter Erntleerung und (wichtig) mit anschließender rascher vollständiger Wiederauffüllung erhöht werden können. Im besten Fall kann die Zunahme der Glykogenspeicher bis zu 100% betragen. Die Schnelligkeit der Speicherauffüllung ist abhängig von der sportlichen Verfassung (je besser trainiert desto schneller) dem Maß der Entleerung (wie viel % der Speicher sind entleert) und welche und wie viel Nahrung man aufnimmst. Zudem ist die Fähigkeit auch genetisch Bedingt. Im Gegensatz zu der gängigen Meinung ist nicht das Training was uns leistungsfähiger macht, sondern die Pause danach. Der Organismus benötigt einige Stunden bis Tage um unter anderem auch die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Diese Prozesse setzen jedoch voraus, daß man sich nach der Belastung genug ausruht und daß der Körper über die notwendigen Nahrungsmittel (vor allem Eiweiß und Kohlehydraten) verfügt. Wenn das Training aufgegeben oder länger unterbrochen wird, verliert der Körper die Fähigkeit der erhöhten Speicherfähigkeit. |
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