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| Anaerob | Bei hohen Leistungen (hohe Bewegungsfrequenzen / großem Krafteinsatz) kann die muskuläre Energiebereitstellung nicht mittels zureichender Sauerstoff erfolgen (Sauerstoffschuld). die Energie wird antioxidativ hergestellt. Durch den Anstieg der Milchsäure übersäuert der Muskel. Folge = Übersäuerung der Muskulatur "aerobe Schwelle" ca. 2mmol/l. "anaerobe Schwelle" ca.4mmol/l Aerob-Schwelle Aufgrund der überwiegenden Fettsäureverbrennung und der damit verbundenen weitgehenden Schonung der Glykogenspeicher in den ST-Fasern kommt es nur zu einer mäßigen Superkompensation der Kohlenhydratreserven, hingegen zu einer beachtlichen Aktivitätszunahme der aeroben Fettsäureabbau. Anaerob-Schwelle Bis zur anaeroben Schwelle reicht die aerobe Kapazität aus, um den Leistung beeinträchtigten Milchsäureanstieg (Laktat) zu verhindern. Jenseits dieser Schwelle kommt es zu einer raschen Laktatanstieg. Die anaerobe Schwelle liegt bei 4mmol/l, und ist wesentlich von der Ausnützung er max. Sauerstoffaufnahme des Athleten abhängig; liegt daher bei jedem Athleten verschieden hoch. Je höher die anaerobe Schwelle und damit die aerobe Ausdauer, desto höher ist das mittlere Tempo, das über einen längeren Zeitraum aufrechtgehalten werden kann. Sie gibt Auskunft über die Auswirkungen des Trainings auf dem nutzbaren Anteil der max. Sauerstoffaufnahme für die Ausdauerbelastung. Der Grund, weshalb wir von aeroben zum anaeroben Bereich wechseln liegt einerseits daran, dass bei zunehmendem Krafteinsatz unsere Muskeln einen Gefäßverschluss erleiden, welcher die Zufuhr des Sauerstoffs über den Blutweg beeinträchtigt / unterbindet. Zum Andern wird bei immer schnellerwerdenden Bewegungen die Zeit der Muskelspannung zu -erholung immer kleiner, respektiv die Zeit für die Erholung wird zu kurz. Krafteinsatz Liegt der Krafteinsatz unter 15% so sind wir im reinen aeroben Bereich; zwischen 15% - 50% liegen wir im aeroben/anaeroben Bereich; bei über 50% befindet sich der Sportler im rein anaeroben bereich. |
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