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Begriff Definition
Schnelligkeitsausdauer

Die Schnelligkeitsausdauer umfasst die Fähigkeit, nach Erreichen einer maximalen Schnelligkeit (zyklische Bewegungen) dem Geschwindigkeitsabfall entgegenzuwirken beziehungsweise Bewegungsgeschwindigkeiten bei wiederholter azyklischer Bewegung aufrecht zu erhalte.

 
Schultergelenk

Das Schultergelenk (=Articulatio humeri)ist ein Kugelgelenk und das Gelenk mit dem größten Bewegungsumfang des Körpers. Es wird von den Muskeln und Sehnen der Schulterregion umhüllt. Seine Gelenkpfanne ist nur 1/3 so groß wie der in ihr liegende Gelenkkopf des Oberarms (=Caput humeri). Daher wird die Gelenkpfanne durch eine knorpelige Gelenklippe vergrößert. Umgeben ist das Gelenk von einer dünnen, eher schlaffen Gelenkkapsel, die bei herabhängendem Arm, besonders im unteren Teil, Falten wirft. Sie wird durch Bänder verstärkt. Wegen der Größendifferenzen von Gelenkpfanne und -kopf und wegen der lockeren Gelenkkapsel unterliegt das Gelenk fast ausschließlich der Muskelführung. Dies hat eine große Beweglichkeit zur Folge, die aber auch leicht zu Überbewegungen und damit zu schmerzhaften Ausrenkungen („Auskugelungen“ bzw. Luxationen) des Gelenkes führen kann.
Das Schultergelenk hat drei Freiheitsgrade und bewirkt im Oberarm entweder eine Rotation, Ante- und Retroversion (oder Flexion/Extension) und Ab- und Adduktion. Die Abduktion bis 90° führt zu einem Anstoßen des Oberarms an das Schulterdach. Die Fortsetzung der Bewegung, also die Elevation, ist jetzt nur noch über ein Mitbewegen des Schulterblatts oder der Wirbelsäule möglich.
Die Besonderheit des Schultergelenks besteht in dem Einschluss der langen Bicepssehne (=Sehne des M. biceps brachii) in die Gelenkhöhle. Da die gespannte Sehne immer mit wechselnden Teilen des Gelenkkopfes in Berührung kommt, kann sie den Gelenkknorpel nicht schädigen. Allerdings ist sie verschleiß- und rissanfällig. Die kurze Bicepssehne zieht direkt vom Rabenschnabelfortsatz nach unten. Zusätzlich liegen im Bereich des Schultergelenkes mehrere Schleimbeutel (=Bursae), welche die Sehnen und Knochen abpolstern. Ein wichtiger Schleimbeutel, der Bursa subacromialis, liegt unter der Schulterhöhe und schützt den Oberarmkopf.

 
Sehnen

Bei Kontraktion des Muskels wird der einsetzende Muskelzug federnd auf den Knochen übertragen. Diese Kraftübertragung erfolgt durch die Sehnen. Dabei ist die Sehne nicht nur der weiße Strang, der an den Muskelenden sichtbar ist, sondern sie setzt sich auch in das Innere des Muskels fort und verbindet sich dort mit dem Bindegewebe. Die Muskelfaserenden sind dabei fingerförmig geformt und mit feinen Fortsetzungen in dem Anfangsteil der Sehnen verbunden. Dadurch lässt sich die große Festigkeit zwischen Sehne und Muskel erklären. Länge und Kaliber der Sehne wechseln stark, die Kraft des Muskels und die Dicke seiner Sehne sind so aufeinander abgestimmt, dass der Muskel auch bei ruckartiger Kontraktion seine Sehne nicht zerreißen kann. Wenn dieses doch geschieht, so muss man annehmen, dass schon vorher ein Schaden an der Sehne bestand. Andererseits können natürlich auch gesunde Sehnen bei übermäßig passiven Belastungen wie z. B. Stürzen oder Verdrehtraumata, abhängig von der einwirkenden Kraft, reißen. Dabei kommt es dann entweder zu einem Riss der Sehne direkt oder zu einem knöchernen Herausbrechen der Sehne am Ansatz. Sehnen können rundlich, flach, oval oder flächenförmig sein. Flächenhaft ausgebreitete Sehnen heißen Aponeurosen, sie kommen z. B. bei den flachen Bauchmuskeln vor.

 
Sehnenscheiden

Viele Sehnen werden von so genannten "Sehnenscheiden" (=zwei schichtigen Bindegewebsröhren) umgeben. Diese Sehnenscheiden sind im Gewebe fest verankert, halten somit die Sehne in ihrer Lage und sind in ihrem Inneren mit einer Zellschicht ausgekleidet, die das Gleiten der Sehne erleichtern soll. Diese Zell- oder Gleitschicht produziert Gleitflüssigkeit (=Synovia). Sehnenscheiden sind zur Reibungsminderung an den Stellen angeordnet, an denen Sehnen aus dem geraden Verlauf durch Knochen oder zurückhaltende Bänder abgelenkt werden, z. B. im Hand- und Fußbereich. Bei übermäßiger Beanspruchung entzünden sie sich leicht und es kommt zu einer Sehnenscheidenentzündung oder Tendovaginitis.

 
Seitenstiche

Bei ungewohnter körperlicher Belastung können rechts- oder linksseitig unterhalb des Rippenbogens stechende Schmerzen auftreten ...

Ursache von Seitenstichen
Seitenstiche treten meist dann auf, wenn vor der sportlichen Betätigung (speziell vor dem Training) keine ausreichende Erwärmung erfolgt oder wenn der Sport unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme durchgeführt wird. Bei tiefer Ausatmung kann es zur Schmerzverstärkung kommen, während bei tiefer Einatmung eine Schmerzminderung zu verzeichnen ist. Der Entstehungsmechanismus ist noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht, dass bei körperlicher Anstrengung die Muskeln stärker durchblutet werden. Um diese Mehrdurchblutung zu erreichen, erweitern sich die Gefäße der Muskeln und andere Bereiche des Gefäßsystems werden enger gestellt, beispielsweise in Magen, Darm, Milz oder Leber. Möglicherweise reagieren diese Innenorgane darauf mit Ausschüttung von Substanzen in die Zelle. Dadurch werden Nerven gereizt, die Folge sind Schmerzen, die wir als Seitenstiche wahrnehmen. Von anderer Seite wird auch ein verstärkter Blutstrom im Körper, der einen Dehnungsschmerz in Milz und Leber verursachen könnte, für die Seitenstiche verantwortlich.

 
Sportgetränke

Sportgetränke sollten den durch Körperschweiß entstandenen Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen ausgleichen. Ein optimales Sportgetränk muss vor allem Kohlenhydrate, um dem Leistungsabfall vorzubeugen und Natrium zur Verfügung stellen. Um topfit zu sein, werden Freizeitsportlern meist Sportgetränke mit vielversprechenden Namen angeboten. Das Marktangebot ist vielseitig und wenig übersichtlich. Speziell für Leistungssportler entwickelte isotonische Sportgetränke erfüllen meist die Voraussetzungen für ein ideales Sportgetränk. Nach Angaben von Experten bieten sie jedoch Breitensportlern im Vergleich zur Saftschorle keine zusätzlichen Vorteile.

Empfehlenswert sind Fruchtsaftschorlen, z.B. Apfelsaftschorlen. Die Äpfel liefern Kalium für Nerven und Muskeln, das Mineralwasser liefert Magnesium und Kalzium. Das natriumreiche Mineralwasser sollte im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit dem Saft, am besten Direktsaft gemischt werden. Reine Fruchtsäfte, Limonaden und Colagetränke sind in der Regel hyperton und kein ideales Sportgetränk.

 
Stretching

Zu jedem guten Trainingsplan gehört das abschließende Dehnen der Muskulatur, auch Stretching genannt. Dabei werden die trainierten und damit zur Verkürzung neigenden Muskeln wieder gestreckt und gedehnt. Dies hat neben einem kleinen ästethischen Effekt auch eine erholsame Wirkung. Gedehnte Muskeln sind elastischer, geschmeidiger und beweglicher. Desweiteren werden die Gelenke beweglich gehalten. Vom früher bekannten Wippen und damit kurzzeitigen Überdehnung der Muskulatur sollte im Freizeitsport Abstand genommen werden. In Fitness-Studios wird heutzutage vielfach das passiv-statische Stretching vertreten, unter Zuhilfenahme von entsprechenden Geräten. Hierbei sollte die Dehnung ca. 10-20 Sekunden gehalten und dann gelöst werden. Dies kann zwei bis drei Mal wiederholt werden. Gedehnt werden sollten aber nur Muskeln in warmen Zustand, d.h. nach der Aufwärmung zur Vorbereitung auf ein Krafttraining oder als Abschlussübung zum entspannen. Jede Bewegung beim Dehnen sollte langsam und vorsichtig durchgeführt werden. Es sollte in jedem Fall auf regelmäßiges Atmen geachtet werden.  

 


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