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Es sind 6 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
Maximalkraft

Man unterscheidet statische und dynamische Maximalkraft. Die statische Maximalkraft ist die höchste Kraft, die bei maximaler willkürlicher Kontraktion gegen einen unüberwindlichen Widerstand erzeugt werden kann. Die dynamische Maximalkraft entspricht der höchsten Kraft, die bei willkürlichen Kontraktionen innerhalb eines Bewegungsablaufes realisiert werden kann.

 
Mentales Training

Mentales Training bezeichnet die gedankliche Vorstellung eines Bewegungsablaufes ...

Durch die intensive systematische Vorstellung eines Bewegungsablaufes ohne gleichzeitige praktische Durchführung wird die Verbesserung dieser Bewegung angestrebt. Das intensive Vorstellen einer Bewegung führt zu neurophysiologischen Reaktionen, die den Lernvorgang beschleunigen sollen. Das mentale Training wird meist mit dem praktischen Training kombiniert und vorwiegend bei Bewegungsabläufen, die ein hohes Maß an Koordination und Kombination erfordern, eingesetzt.

 
Milchsäure

Verbraucht die Muskulatur mehr Bewegungsenergie als der aerobe Stoffwechsel liefern kann, tritt der anaerobe (laktazide) Stoffwechsel in den Vordergrund. Die Zellen gewinnen Energie, indem sie Glykogen (die Speicher-Kohlenhydrate) über mehrere Zwischenstufen in Milchsäure (Laktat) verwandeln. Die Säure reichert sich in den Muskelfasern und später im Blut an. Die Folge: Der Organismus wird “sauer”, die im Stoffwechsel benötigten Enzyme werden gehemmt. Es kommt zu einer Ermüdung der Muskulatur und schließlich zum Leistungsabbruch. Die Milchsäure wird vom Organismus ständig wieder abgebaut und ist nach Ende der Belastung nach 15 Minuten völlig verschwunden. Die Erholung kann durch leichte körperliche Bewegung (“cool-down”) beschleunigt werden.

 
Mircera®

Siehe CERA

 
Muskelkater

Nach ungewohnten oder intensiven Beanspruchungen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen kann es zum typischen Bild des Muskelkaters kommen ...

Erscheinungsbild des Muskelkaters
Muskelschmerzen bei aktiver oder passiver Muskelbewegung, Druckempfindlichkeit und gelegentlich auch Schwellungen der Muskulatur besonders nach ungewohnter exzentrischer Muskelarbeit treten meist nach 24 bis 72 Stunden auf und können für etwa zwei bis vier Tage anhalten.

Ursachen des Muskelkaters
Elektromikroskopische Untersuchungen lassen vermuten, dass Mikrorisse im Muskelgewebe zu veränderten Druck- und Durchblutungsverhältnissen mit nachfolgenden Schwellungen führen, die für die Schmerzentstehung verantwortlich sind. Die frühere Annahme, dass Muskelkater in Folge der Anhäufung von Stoffwechselprodukten (speziell der Milchsäure) verursacht wird, gilt auf Grund neuerer Forschungsergebnisse als widerlegt.

Vermeiden und Lindern des Muskelkaters
Zur Vorbeugung gegen Muskelkater sollte auf ein gründliches Aufwärmen, ein langsames Steigern der Belastung und eine gute Technikschulung geachtet werden. Das Trainingsprogramm sollte dem individuellen Trainingsstand angepasst sein. Ist ein Muskelkater eingetreten, kann bei geringen Beschwerden das Training generell jedoch mit reduzierter Intensität und Dauer fortgesetzt werden. Bei stärkeren Beschwerden können dosierte Dehn- und Bewegungsübungen möglicherweise auch leichte Radtouren durchgeführt werden. Zur Schmerzminderung sollte man die Muskulatur warm halten. Von unverändertem Weitertrainieren ist in jedem Fall abzuraten. Auch Massagen können die vorliegenden Schädigungen und Beschwerden verstärken und sollten erst nach Abklingen des Muskelkaters verabreicht werden.

 
Muskelverhärtung

Eine Muskelverhärtung entsteht auf Grund einer anhaltenden Verspannung der Muskulatur. Dieses Problem ist sehr häufig auf eine Trainings bedingte Überbelastung zurückzuführen. Gelegentlich können auch Nerveneinklemmungen und Gelenk- und Knochenveränderungen (Arthrose) eine Verspannung der Muskulatur und auf Dauer eine Muskelverhärtung verursachen. Die anhaltend angespannten Muskelfaser drücken die kleinen Kapillaren innerhalb der Muskulatur zusammen; dies resultiert eine Einschränkung der lokalen Durchblutung, die wiederum zu einer anhaltenden Entzündung führen kann. Um weitere Verletzungen zu vermeiden, spannt sich die Muskulatur weiter an, so dass ein Teufelskreis von Anspannung, verminderter Durchblutung und Entzündung entsteht. Es gibt verschiedene Methoden, um diesem Problem entgegenzuwirken; die bekannteste Maßnahme ist eine wohltuende Massage. Die Anwendung von Wärme (10 bis maximal 15 Minuten Wärmflasche bei einer angenehmen Temperatur) fördert die lokale Durchblutung und reduziert die Verspannung; einen ähnlichen Effekt kann man durch Baden im warmen Wasser erzielen. Gelegentlich sind Entzündungshemmer und Muskelrelaxantien (Substanzen, die die Muskulatur entspannen) notwendig, um die Beschwerden zu lindern. Bei Muskelverhärtungen ist immer eine Reduktion der Trainingsintensität erforderlich. Intensive Trainings können zu akuten Verletzungen (Muskelrisse) führen. Training bei geringen Intensitäten (z.B. leichtes bis mäßiges Jogging) ist erlaubt, so lange die Beschwerden unter Belastung nicht zunehmen. Wenn andere medizinische Ursachen des Problems ausgeschlossen sind, weist eine Muskelverhärtung in der Regel auf einen längerfristigen Übertraining hin. Aus diesem Grund ist notwendig, das eigene Trainingsprogramm zu analysieren, um die Fehler herauszufinden, die zu dem Problem geführt haben. Gleichzeitig sollte man ein konsequentes Dehnungsprogramm durchführen, um muskuläre Ungleichgewichte zu korrigieren.

 


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