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Begriff Definition
Kniegelenk

Das Kniegelenk (Articulatio genus) ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers ...

Das Kniegelenk wird von zwei Knochen gebildet, den beiden Gelenkrollen des Oberschenkelknochens (Femur) und der Gelenkfläche des Schienbeins (Tibia). Die Unterschiedlichkeit dieser Gelenkflächen wird durch einen dicken Knorpelüberzug und zwei halbmondförmig gebogenen Knorpelscheiben, dem inneren und dem äußeren Meniskus, ausgeglichen. Am Kniegelenk ist neben dem Schienbein und dem Oberschenkel noch die Kniescheibe (Patella) beteiligt. Sie ist in die sogenannte Patellasehne eingelagert und mit dem Oberschenkelknochen gelenkig verbunden. Das Wadenbein (Fibula) dient nur als Ansatz für das äußere Seitenband, es ist am Kniegelenk nicht beteiligt. Weitere Informationen finden sie unter der Begriffsdefinition Skelettsystem.

Zur Gelenkstabilisierung wirken das innere (Ligamentum collaterale tibiale) und äußere (Ligamentum collaterale fibulare) Seitenband, das vordere (Ligamentum cruciatum anterius) und hintere (Ligamentum cruciatum posterius) Kreuzband und die beiden Menisken zusammen. Die Stabilität wird weiterhin durch die Kontraktion der umgebenden Muskulatur aufrechterhalten. Zu den wichtigsten Muskeln zählen die Kniestreckmuskulatur an der Vorderseite des Oberschenkels (Musculus quadriceps femoris) und die Kniebeugemuskulatur an der Oberschenkelrückseite (Musculus biceps femoris, Musculus semitendinosus, Musculus semimembranosus). Die Menisken dienen neben der Stabilisierung auch der Stoß- und Druckabsorption bei Bewegungen.

Kraft- beziehungsweise Gewalteinwirkung gegen die Außen- oder Innenseite des Kniegelenks sowie Überstreckungen oder Verdrehungen können zu isolierten oder kombinierten Band- und Meniskusverletzungen führen. Da Band- oder Meniskusverletzungen die Gelenkstabilität gefährden, ist bei Knieverletzungen eine ärztliche Diagnoseerstellung und Versorgung unbedingt erforderlich.

 
Kohlenhydrate

Etwa die Hälfte des täglichen Energiebedarfs sollte durch Kohlenhydrate gedeckt werden. Eine überhöhte Kohlehydratzufuhr wird vom Körper als Fett gelagert. Kohlehydrate sind in Brot, Kartoffeln, Reis und Teigwaren enthalten. Aber auch in Obst, Gemüse und Salat.

Kohlenhydrate dienen dem Körper als leicht verfügbare Energiequelle. Ein Gramm Kohlenhydrate liefert dem Körper 4,1 kcal oder 17,2 kJ. Sie verstecken sich in der Nahrung hinter folgenden Namen: · Monosaccharide (=Einfachzucker) wie Glucose, Fruktose oder Galaktose (zu finden z.B. in Obst und Honig)· Disaccharide (=Zweifachzucker) wie Laktose, Maltose, oder Saccharose (z.B. in Milch, Bier oder üblicher Haushaltszucker)· Polysaccharide (=Vielfachzucker) wie Stärke oder Glykogen (z.B. in Kartoffeln oder Fleisch) .
Die Unterteilung zeigt, dass Kohlenhydrate nur ein anderes Wort für Zucker ist. Die Einfach- und Zweifachzucker liefern praktisch sofort Energie und sind aus diesem Grund für Diabetiker gefährlich, da sie den Blutzuckerspiegel sofort erhöhen. Vielfachzucker müssen für die Verwertung erst aufgespalten werden. Aus diesem Grund erfolgt die Energiefreisetzung zeitversetzt.
Die von der World Health Organisation (WHO) ausgegebene Gesamtenergiezufuhr beträgt für Kohlenhydrate 50-55% pro Tag. Empfohlen wird eine Zufuhr von 5-6 g Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht (entspricht dem Normalgewicht). Kohlenhydrate sind vor allen Dingen zu finden in Getreide und Getreideprodukten, wie Brot, Müsli, Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Haferflocken. Werden jedoch zu viele Kohlenhydrate zugeführt, kann die Energie nicht mehr in der Leber und den Muskelzellen gespeichert werden. Der Rest wird dann in Fett umgewandelt. Reiner weißer Zucker, Weißbrot oder Kuchen decken den Energiebedarf des Körpers nicht, da sie außer Kalorien nichts enthalten (= leere Nahrungsmittel). Der Körper bekommt zwar Energie, aber die lebensnotwendigen Baustoffe wie Vitamine und Mineralien müssen aus Reserverspeichern des Körpers genommen werden. Auf Dauer entsteht so ein Mangelzustand.

 
Kondition

Die Kondition wird bestimmt durch die Ausprägung der motorischen Eigenschaften Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Eine gute allgemeine Kondition ist gekennzeichnet durch ein möglichst hohes und gleichmäßiges Entwicklungsniveau aller motorischer Eigenschaften. Ein hoher spezieller konditioneller Zustand zeichnet sich durch ein hohes Ausbildungsniveau der für eine bestimmte Sportart leistungsbestimmenden motorischen Eigenschaften aus

 
Koordinationstraining

Koordinationstraining bezeichnet eine Trainingsform zur Verbesserung der allgemeinen und sportartspezifischen  Koordination...

Koordinative Fähigkeiten können mit koordinativ anspruchsvollen Übungsformen, d.h. mit neuen, ungewohnten, komplizierten, variations- und kombinationsreichen Bewegungsabläufen, ausgeprägt und trainiert werden. Vor allem die Sportspiele bieten viele Möglichkeiten zum Training koordinativer Fähigkeiten. Die allgemeine Koordinationsfähigkeit kann aber auch gezielt entwickelt werden, indem man einzelne Komponenten der Koordination schult (z.B. Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit).

Da der Koordinationsanspruch in Abhängigkeit von der Sportart sehr unterschiedlich sein kann, muss die Koordinationsleistung in Verbindung mit der sportartspezifischen Technik ausgeprägt und trainiert werden. In der Phase, in der das Techniktraining noch durch ständiges Erlernen und Fortentwickeln gekennzeichnet ist, findet eine parallele Entwicklung der Technik und der koordinativen Fähigkeiten statt, so dass kein gesondertes Training erforderlich wird. Auf der Grundlage beherrschter Techniken werden leistungsbestimmende Details koordinativer Fähigkeiten zum eigenständigen Trainingsinhalt.

 
Krampf

Die unwillkürliche schmerzhafte Kontraktion oder Teilkontraktion eines Muskels zeichnet das typische Bild eines Muskelkrampfes ...

Muskelkrämpfe während oder nach sportlichen Belastungen, beispielsweise im Wadenbereich, sind häufig auf eine lokale Sauerstoffmangelversorgung zurückzuführen, die durch Flüssigkeitsverlust, besonders bei sportlichen Aktivitäten in warmer Umgebung, verursacht wird. Intensive exzentrische Muskelbelastung oder bestehender Magnesiummangel stellen weitere Ursachen von Muskelkrämpfen dar. Faktoren, die die Durchblutung beeinträchtigen, beispielsweise eng sitzende Socken oder Schuhe, können ebenfalls krampfauslösend wirken.

Zur Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe sollte auf gründliches Aufwärmen, langsames Steigern der Belastung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und angepasste Ausrüstung geachtet werden. Ist ein Krampf aufgetreten, sollte die sportliche Aktivität unterbrochen werden. Durch Massage oder Dehnung des betreffenden Muskels kann ein Muskelkrampf in der Regel gelöst werden. Treten Muskelkrämpfe sehr häufig auf, sollten eventuelle spezifische Ursachen durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden.

 


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