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| Begriff | Definition |
| Kohlenhydrate | Etwa die Hälfte des täglichen Energiebedarfs sollte durch Kohlenhydrate gedeckt werden. Eine überhöhte Kohlehydratzufuhr wird vom Körper als Fett gelagert. Kohlehydrate sind in Brot, Kartoffeln, Reis und Teigwaren enthalten. Aber auch in Obst, Gemüse und Salat. |
| Kondition | Die Kondition wird bestimmt durch die Ausprägung der motorischen Eigenschaften Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Eine gute allgemeine Kondition ist gekennzeichnet durch ein möglichst hohes und gleichmäßiges Entwicklungsniveau aller motorischer Eigenschaften. Ein hoher spezieller konditioneller Zustand zeichnet sich durch ein hohes Ausbildungsniveau der für eine bestimmte Sportart leistungsbestimmenden motorischen Eigenschaften aus |
| Koordinationstraining | Koordinationstraining bezeichnet eine Trainingsform zur Verbesserung der allgemeinen und sportartspezifischen Koordination... Koordinative Fähigkeiten können mit koordinativ anspruchsvollen Übungsformen, d.h. mit neuen, ungewohnten, komplizierten, variations- und kombinationsreichen Bewegungsabläufen, ausgeprägt und trainiert werden. Vor allem die Sportspiele bieten viele Möglichkeiten zum Training koordinativer Fähigkeiten. Die allgemeine Koordinationsfähigkeit kann aber auch gezielt entwickelt werden, indem man einzelne Komponenten der Koordination schult (z.B. Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit). Da der Koordinationsanspruch in Abhängigkeit von der Sportart sehr unterschiedlich sein kann, muss die Koordinationsleistung in Verbindung mit der sportartspezifischen Technik ausgeprägt und trainiert werden. In der Phase, in der das Techniktraining noch durch ständiges Erlernen und Fortentwickeln gekennzeichnet ist, findet eine parallele Entwicklung der Technik und der koordinativen Fähigkeiten statt, so dass kein gesondertes Training erforderlich wird. Auf der Grundlage beherrschter Techniken werden leistungsbestimmende Details koordinativer Fähigkeiten zum eigenständigen Trainingsinhalt. |
| Krampf | Die unwillkürliche schmerzhafte Kontraktion oder Teilkontraktion eines Muskels zeichnet das typische Bild eines Muskelkrampfes ... Muskelkrämpfe während oder nach sportlichen Belastungen, beispielsweise im Wadenbereich, sind häufig auf eine lokale Sauerstoffmangelversorgung zurückzuführen, die durch Flüssigkeitsverlust, besonders bei sportlichen Aktivitäten in warmer Umgebung, verursacht wird. Intensive exzentrische Muskelbelastung oder bestehender Magnesiummangel stellen weitere Ursachen von Muskelkrämpfen dar. Faktoren, die die Durchblutung beeinträchtigen, beispielsweise eng sitzende Socken oder Schuhe, können ebenfalls krampfauslösend wirken. Zur Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe sollte auf gründliches Aufwärmen, langsames Steigern der Belastung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und angepasste Ausrüstung geachtet werden. Ist ein Krampf aufgetreten, sollte die sportliche Aktivität unterbrochen werden. Durch Massage oder Dehnung des betreffenden Muskels kann ein Muskelkrampf in der Regel gelöst werden. Treten Muskelkrämpfe sehr häufig auf, sollten eventuelle spezifische Ursachen durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden. |
| Laktat | Milchsäure, auch als Laktat bezeichnet, ist ein Stoffwechselprodukt des menschlichen Körpers, das zu Beginn jeder Bewegung und bei intensiver körperlicher Belastung entsteht ... Entstehung der Milchsäure Übersäuerung Milchsäurekonzentration Bestimmung der Milchsäurekonzentration Aerob-anaerob-Schwelle |
| Leistungsdiagnostik | Die komplexe sportartspezifische Leistungsdiagnostik (KLD) beinhaltet eine mehrdimensionale Bewertung der Leistungsvoraussetzungen des Athleten und integriert unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen (Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Biomechanik). Ein entscheidendes Kriterium besteht darin, dass die Sportler in Bewegungsabläufen getestet werden, die spezifisch für Training und Wettkampf sind. Während der Testbelastung werden leistungsrelevante biologische und biomechanische Messgrößen erfasst. Das Ziel der KLD ist die Beurteilung des aktuellen Leistungszustands, die Erfassung der Anpassung leistungsrelevanter Funktionssysteme und die Überprüfung der Wirksamkeit des Trainings im langfristigen Leistungsaufbau. Die Trainingssteuerung stützt sich wesentlich auf die komplexen sportartspezifischen Leistungsprüfverfahren. |
| Maximalkraft | Man unterscheidet statische und dynamische Maximalkraft. Die statische Maximalkraft ist die höchste Kraft, die bei maximaler willkürlicher Kontraktion gegen einen unüberwindlichen Widerstand erzeugt werden kann. Die dynamische Maximalkraft entspricht der höchsten Kraft, die bei willkürlichen Kontraktionen innerhalb eines Bewegungsablaufes realisiert werden kann. |
| Glossary V2.0 | |

