Menu Content/Inhalt
Startseite arrow Glossar
Glossary
A
Sie können nach Einträgen suchen.

beginnt mit enthält entspricht genau

Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | N | P | R | S | T | Ü | V | W | Y | Z


Es sind 97 Einträge im Glossar.
Seiten: «1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 »
Begriff Definition
Hungerast

Fast jeder Athlet kennt ihn oder hat zumindest schon davon gehört.: Man hat sein Tempo, fühlt sich prima, denkt "So kann's weitergehen." .... und dann plötzlich ist er da: der Hungerast, das Loch - wie immer man es nennt. Nichts geht mehr wie vorher, man fühlt sich schlapp, muss das Tempo reduzieren, fängt an zu zittern, mancher muss absteigen. Was ist passiert? Die Kohlenhydratreserven des Körpers sind aufgebraucht. Der wichtigste Stoff, der die Ausdauer ermöglicht, ist aufgebraucht. Der Akku ist leer - und ganz ohne Kohlenhydrate kann auch kein Fett mehr "verbrannt" werden. Die Gründe können unterschiedlich sein: man ist die Strecke zu schnell angegangen, hat den Körper an den Tagen vor der großen Belastung nicht ausreichend mit Kohlenhydraten versorgt oder zu wenig gegessen und/oder getrunken. Neuste wissenschaftliche medizinische Untersuchungen zeigen, daß der Glykogenumsatz (Verbrauch von Kohlenhydraten) des Körpers vom Wasserhaushalt und von der zugeführten Kaliummenge abhängig ist. Das bedeutet: Wer vor den langen Trainingseinheiten reichlich kaliumhaltige Nahrungsmittel wie Aprikosen - insbes. getrocknet -, Bananen, Weizenkeime, Kartoffeln, Bambussprossen, Blumenkohl, Erbsen, Mais, Bohnen, Spinat, Brokoli isst, hält sein Tempo länger durch, als jemand der ausschließlich Kohlenhydrate aufgenommen hat (Nudeln, Reis, Haushaltszucker u. ä.) Wer bei Belastung zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, baut seine Kohlenhydratreserven (Glykogendepots) schneller ab, als bei regelmäßiger Flüssigkeitsaufnahme. Wie lässt sich der Hungerast vermeiden? Vor der langen Trainings: Eine ausreichende Regenerations-/ Erholungsphase einhalten (z.B. 2 Tage ohne Training) und dem Körper viele Kohlenhydrate zuführen, zusätzlich kaliumreichen Nahrungsmittel konsumieren. Während der Fahrt: Das eigene Tempo fahren (auf den Pulsbereich achten!) - egal wie schnell die Anderen losfahren - denn eine alte Weisheit besagt: "Sekunden, die man am Anfang gewinnt, sind Minuten (evtl. Stunden), die man am Ende verliert". Regelmäßig trinken!! Kohlenhydrate zuführen durch Essen (z.B. Bananen) oder in flüssiger Form (z.B. Wasser mit Maltodextrin). Man sollte das beim Training schon ausprobiert haben "trainieren", ob der Körper das verträgt.

 
Hüttenweg

Das Schwimmbad Hüttenweg ist die Heimat-Basis unseres Schwimmvereins und der umliegenden Zehlendorfer Schulen. Wir teilen uns das Wasser mit mehreren Schwimm- und Wassersportvereinen.

Die Halle verfügt über fünf 25m Bahnen. Es gibt einen grossen Parkplatz vor der Halle.

 
Immunsystem

Um überleben zu können muss sich der menschliche Körper gegen Krankheitserreger, körperfremde Stoffe und kranke Zellen verteidigen. Der Organismus hat dafür ein Abwehrsystem, das Immunsystem.

Das humorale Abwehrsystem ist in den Flüssigkeiten und im Gewebe des Körpers angesiedelt und beruht in erster Linie auf der Aktivität der sogenannten B-Lymphozyten und den von ihnen abstammenden Plasmazellen. Sie produzieren spezifische Antikörper gegen körperfremde Substanzen (z.B. Eiweißkörper). Diese Antikörper bilden mit den Fremdeiweißkörpern (Antigene) unlösliche Komplexe und machen sie dadurch unschädlich.

Das zelluläre Abwehrsystem ist in den Zellen angesiedelt und verdaut mit den so genannten Fresszellen die Immunkomplexe. Die T-Lymphozyten bilden den wichtigsten Teil des zellulären Abwehrsystems und haben die Fähigkeit zur unspezifischen Abwehr im Thymus erworben.

Das zelluläre Abwehrsystem ist dem humoralen übergeordnet. Das humorale Abwehrsystem bekämpft spezifisch ganz bestimmte Fremdstoffe, das zelluläre vollendet diese Arbeit mit Hilfe seiner unspezifischen Abwehrstoffe. Die B- und auch die T-Lymphozyten werden in der Milz und in den Lymphknoten gebildet, gelangen dann in das Lymph- und Blutgefäßsystem und sind dort stets bereit ihre Abwehrfunktion wahrzunehmen.

Erkrankt ein Mensch, weil er beispielsweise zum ersten Mal mit bestimmten Viren, z.B. Masernviren in Kontakt kommt, bildet der menschliche Organismus Antikörper, die dann die Viren unschädlich machen. Die B- und T-Lymphozyten bilden dabei sogenannte Gedächtniszellen, die bei einem erneuten Kontakt mit diesen Viren eine schnellere und stärkere Antikörperproduktion veranlassen. Der Organismus ist in diesem Fall immun geworden, es besteht ein spezifischer Schutz gegen den Erreger einer überstandenen Infektionskrankheit. Dieser Ablauf wird beispielsweise auch bei der Impfung ausgenutzt.

Die Abwehr kann aber auch gegen an sich harmlose Stoffe, z.B. Blüten-, Hausstaub so übertrieben ablaufen, dass es zu einer Allergie kommen kann. Bei einer Transplantation oder wenn sich die Abwehr gegen gesunde körpereigene Zellen richtet, kann das Abwehrsystem zu unerwünschten Effekten führen.

 
Intensive Intervalle

Die Intensität ist hoch, aber nicht maximal (intensiv); Belastungsdauer zumeist bis etwa 60 s; aerob-anaerobe Beanspruchung.

 
Intervalltraining

Jedes Intervalltraining stellt eine Kombination aus Belastungs- und Erholungsphasen dar. Man unterscheidet extensives und intensives Intervalltraining. Das extensive Intervalltraining ist gekennzeichnet durch einen hohen Umfang und relativ geringe Intensität, das intensive Intervalltraining durch relativ geringen Umfang und hohe Intensität. Intensität und Umfang bestimmen sich durch die Länge der Teilstrecken, die Geschwindigkeit der Streckenbewältigung, die Anzahl der Wiederholungen und Serien und die Pausenlänge bzw. -gestaltung. Kennzeichen eines Intervalltrainings ist das Prinzip der lohnenden und aktiven Pause

Die intensive Intervallmethode: Belastungsintensität 80-90 %.  - v.a. Verbesserung der aerob-anaereober Energiebereitstellung

Die extensive Intervallmethode: Belastungsintensität 60-80% - v.a. Verbesserung der aeroben Energiebereitstellung

 
Isometrisches Training

Beim isometrischen Training handelt es sich um eine besondere Form des Krafttrainings. Anders als beim dynamischen (auxotonischen) Training wird hier der Muskel nicht bewegt sondern ein Druck oder Zug, z. B. gegen eine Wand, einen Türstock oder mittels eines Seiles oder Handtuchs aufgebaut und für mehrere Sekunden gehalten. Regelmäßig betrieben fördert isometrisches Training die Muskelkraft trotz sehr geringen Zeitaufwandes effektiv. Ein Beispiel für isometrisches Training ist Armdrücken. (Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Isometrisches_Training)

Isometrisches Training kann im Schwimmtraining effektiv als zusätzliches Trainingsmittel eingesetzt werden. Außerdem ist eine optimale Technikschulung möglich und das kinästethische Empfinden für die Einzelbewegungen wird gefördert.

 
Kniegelenk

Das Kniegelenk (Articulatio genus) ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers ...

Das Kniegelenk wird von zwei Knochen gebildet, den beiden Gelenkrollen des Oberschenkelknochens (Femur) und der Gelenkfläche des Schienbeins (Tibia). Die Unterschiedlichkeit dieser Gelenkflächen wird durch einen dicken Knorpelüberzug und zwei halbmondförmig gebogenen Knorpelscheiben, dem inneren und dem äußeren Meniskus, ausgeglichen. Am Kniegelenk ist neben dem Schienbein und dem Oberschenkel noch die Kniescheibe (Patella) beteiligt. Sie ist in die sogenannte Patellasehne eingelagert und mit dem Oberschenkelknochen gelenkig verbunden. Das Wadenbein (Fibula) dient nur als Ansatz für das äußere Seitenband, es ist am Kniegelenk nicht beteiligt. Weitere Informationen finden sie unter der Begriffsdefinition Skelettsystem.

Zur Gelenkstabilisierung wirken das innere (Ligamentum collaterale tibiale) und äußere (Ligamentum collaterale fibulare) Seitenband, das vordere (Ligamentum cruciatum anterius) und hintere (Ligamentum cruciatum posterius) Kreuzband und die beiden Menisken zusammen. Die Stabilität wird weiterhin durch die Kontraktion der umgebenden Muskulatur aufrechterhalten. Zu den wichtigsten Muskeln zählen die Kniestreckmuskulatur an der Vorderseite des Oberschenkels (Musculus quadriceps femoris) und die Kniebeugemuskulatur an der Oberschenkelrückseite (Musculus biceps femoris, Musculus semitendinosus, Musculus semimembranosus). Die Menisken dienen neben der Stabilisierung auch der Stoß- und Druckabsorption bei Bewegungen.

Kraft- beziehungsweise Gewalteinwirkung gegen die Außen- oder Innenseite des Kniegelenks sowie Überstreckungen oder Verdrehungen können zu isolierten oder kombinierten Band- und Meniskusverletzungen führen. Da Band- oder Meniskusverletzungen die Gelenkstabilität gefährden, ist bei Knieverletzungen eine ärztliche Diagnoseerstellung und Versorgung unbedingt erforderlich.

 


Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | N | P | R | S | T | Ü | V | W | Y | Z


Glossary V2.0
designed by www.madeyourweb.com