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| Begriff | Definition |
| Frustrationstoleranz | Bezeichnet die Fähigkeit eines Sportlers, Misserfolge zu ertragen und so zu verarbeiten, dass der Einfluss auf die sportliche Leistung gering bleibt. Frustrationstoleranz gehört zu den wichtigsten psychologischen Wettkampfeigenschaften. |
| Glucose | Glucose ist der korrekte Name für die umgangssprachliche Bezeichnung Traubenzucker. Die chemische Formel lautet: C6H12O6 . Dieser Zucker ist neben dem Fruchtzucker (Fructose) der Hauptbestandteil der Kohlenhydrate, die mit der Nahrung zugeführt werden. Aus der Nahrung gelangt er in den Blutkreislauf, wo er entweder anaerob oder aerob durch Oxidation genutzt wird. Die richtige Konzentration im Blut ist lebenswichtig. Zur Regulierung des Blutzuckerspiegels (der Konzentration des Gesamtzuckers im Blut) wird vom Körper das zuckerregulierende Hormon Insulin produziert. Kann der Körper nicht in ausreichendem Maße Insulin produzieren oder produziert er ggf. zuviel davon, wird der Zuckerspiegel erheblich gestört. Mangelnde Insulinproduktion führt zu der Zuckerkrankheit (Diabetes). |
| Glykogen | Die tierische Stärke bildet die wichtigste Energiequelle für die Muskulatur. Glykogen ist ein hochverzweigtes Polysaccharid, welches durch die Verdichtung von Glucosemolekülen gebildet wird. Glykogen stellt also die Speicherform von Glucose, besser bekannt als Traubenzucker, dar. |
| Grenzbelastung | Höchster Belastungsgrad, mit dem ein Sportler im Trainingsprozess konfrontiert werden sollte. Grenzbelastungen werden erzeugt durch einen maximalen Bewegungsumfang im jeweiligen Intensitätsbereich, vor allem aber durch umfangreiche Ausdauerbelastungen mit relativ hoher Intensität. Grenzbelastungen liegen jenseits des optimalen Belastungsgrads. Bei zu oft wiederholter G., vor allem in der Wettkampfperiode, besteht die Gefahr der Überforderung (Übertraining). |
| Grundlagentraining | Erste Stufe im Trainingsaufbau, in der eine breite Basis des Fertigkeitsniveaus geschaffen wird, speziell hinsichtlich konditioneller Eigenschaften, der motorischen Fertigkeiten sowie der Grundprinzipien der Taktik. Nach Aufnahme des systematischen sportlichen Trainings dauert das G., je nach den leistungslimitierenden Faktoren der Sportart, insgesamt 2-6 Jahre. |
| Höhentraining | Spezielle Trainingsart unter Sauerstoffmangelbedingungen, die der Vorbereitung auf einen Wettkampf im Flachland oder einem über 1.500 Meter gelegenen Wettkampfort dient. H. hat zum Ziel, eine durch Höhenadaptation erzielte verbesserte Leistungsfähigkeit von Herz, Kreislauf und Stoffwechsel nach Rückkehr ins Flachland auszunutzen. Beste Auswirkungen auf die Ausdauerleistungsfähigkeit hat ein wiederholtes H. von jeweils maximal drei Wochen Dauer in einer Höhe zwischen 1.800 und 2.800 Meter. H. ist die einzige Trainingsart, bei der es zu einer relativen Vermehrung der Erythrozytenzahl (rote Blutkörperchen) kommt. Aktuell ist eine Diskussion zwischen der WADA (Welt-Anti-Doping Agentur) und Wissenschaftlern, Sport-Dachverbänden und sogar der Athletenkommission des IOC entfacht, ob Höhenzelte, die das Höhentraining simulieren, als unerlaubte Dopingmittel deklariert und verboten werden sollten. |
| Hormone | Hormone haben einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus. Glücklich sein, schöne Haut, aber auch Empfindungen von Stress, Wut, Angst und noch vieles mehr wird durch Hormone bestimmt. Hormone werden meist von Hormondrüsen gebildet und verteilen sich mit dem Blutstrom im Körper und entfalten an ganz bestimmten Orten ihre spezifischen Wirkungen. Sie werden deshalb als eine Art Botenstoffe bezeichnet und regulieren unter anderem den Zellstoffwechsel, die Geschlechtsentwicklung, den weiblichen Zyklus und das Wachstum. Die jeweiligen Hormone wirken nicht für sich alleine, vielmehr stehen ihre Wirkungen in einem inneren Gleichgewicht mit den Wirkungen anderer Hormone. Schon sehr geringe Hormonmengenänderungen können sehr heftige Körperreaktionen auslösen. Die Anzahl der Hormone ist sehr groß, zwei sehr wichtige sind Adrenalin und Testosteton.
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