Glossary |
| Sie können nach Einträgen suchen. | |
| Es sind 97 Einträge im Glossar. | |
| Seiten: «1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 » | |
| Begriff | Definition |
| Fettstoffwechsel | Die drei Hauptgruppen unserer Nahrung sind Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Dazu kommen noch Vitamine, Wasser, Spurenelemente, Mineralien und Ballaststoffe. Beim Thema Fettstoffwechsel geht es um den Bereich der Fette (Lipide). Hierbei werden drei Gruppen unterschieden: Triglyzeride, Cholesterin und Phospholipide. Im Wesentlichen haben Fette eine Depotfunktion, das heißt, sie lagern Energie für "schlechte Zeiten" ein. Darüber hinaus haben Fette aber auch noch essentielle Funktionen. Sie dienen zum einen als Trägerstoffe für wichtige Nährstoffe wie zum Beispiel die fettlöslichen Vitamine. Außerdem dienen das Cholesterin und die Phospholipide der Erhaltung und Stabilisierung der Zellen. Als dritter Punkt sind Fette die Vorstufe zu den Steroiden (z.B. Sexualhormone, Wachstumshormone, Gallensäuren oder D-Vitamine). Fette werden entweder durch die Nahrung aufgenommen oder selber vom Körper gebildet. Durch spezielle Bausteine - Kombinationen aus Eiweißen und Fettbestandteilen, Lipoproteine genannt - werden die eigentlich unlöslichen Fette über den Blutkreislauf transportiert. Es gibt verschiedene Lipoproteine, die jeweils unterschiedliche Fette transportieren können. Je nach Art der Fette werden sie entweder "gebraucht" - zum Beispiel im Falle des Cholesterins zur Umwandlung in Sexualhormone oder ähnlichem, oder als Energielieferant in mageren Zeiten verwendet. Die Energie der Fette ist wesentlich höher als die von z.B. Kohlenhydraten. Während man bei Kohlenhydraten wie zum Beispiel dem Blutzuckerstoff Glykogen von etwa 17 KJ/g (4 Kcal/g) ausgehen kann, liegt der Wert beim Fett bei knapp 40 KJ/g (9 Kcal / g). Im Falle einer Energiekrise kann also durch ein kg Fett die Zufuhr von 2 kg reinem Zucker ausgeglichen werden. Oder anders ausgedrückt: Für jedes Kilogramm Fett, das man verlieren möchte, müssen zwischen 7.000 und 9.000 Kalorien eingespart werden. |
| Fettverbrennung | Die Intensität der Fettverbrennung hängt in Wesentlichen von der Herzfrequenz ab. Dabei ist zu beachten, dass es anaeroben und den aeroben Bereich gibt. Im aeroben Bereich hat der Blutkreislauf noch eine ausreichende Menge Sauerstoff für die Muskeln zur Verfügung, um Körperfett zu verbrennen. Innerhalb dieses Bereiches können Trainingserfolge risikoarm erzielt werden.
|
| Fettverteilung | Man kann zwei verschiedene Typen der Fettverteilung unterschieden: Beim Birnen-Typ befindet sich das Fett vorwiegend im Gesäß- und Oberschenkelbereich. Dieser Typ ist für Frauen charakteristisch. Unter Männern ist öfter der Apfel-Typ zu finden. Hier befindet sich das Fett vorwiegend am Bauch. Birnen-Typen leben weniger gefährlich als Apfel-Typen, denn diese leiden viel häufiger an Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Fettstoffwechselstörungen oder Arteriosklerose. Das liegt daran, dass die Bauchfettzellen stärker durchblutet und von Nervenzellen durchzogen sind als Fettzellen aus anderen Körperbereichen. Dadurch kann das Fett in den Bauchfettzellen viel rascher freigesetzt werden, was o.g. Krankheiten begünstigen kann. Mit Hilfe des T/H-Quotienten (Taille-Hüft-Quotient) kann man herausfinden, zu welchem Typ man sich zählen darf. Dazu benötigt man seinen Taillenumfang (zwischen Becken und unterster Rippe) sowie den breitesten Hüftumfang in cm: T/H-Quotient = Körperumfang in Taillenhöhe / Körperumfang in Hüfthöhe. |
| FINA | Die Fédération Internationale de Natation Amateur (FINA) ist der Dachverband aller nationalen Sportverbände für Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Wasserball. Sie wurde am 19. Juli 1908 am Rande der Olympischen Spiele im Manchester Hotel in London von Vertretern aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Ungarn gegründet. Ziel der Gründung war die Vereinheitlichung der bis dahin mitunter recht skurrilen Schwimmwettbewerbe zu beschleunigen. Der FINA gehören derzeit 183 Mitgliedsverbände an. Sitz des Verbandes ist Lausanne. Amtierender Präsident der FINA ist der Algerier Mustapha Larfaoui. Die FINA richtet zahlreiche internationale Wettbewerbe aus, darunter seit 1973 die Schwimmweltmeisterschaften und seit 1993 die Kurzbahnweltmeisterschaften. |
| Finckensteinallee | Die derzeit geschlossene Schwimmhalle in der Finckensteinallee in Berlin-Lichterfelde ist eigentlich das "Kronjuwel" des Süd-West-Berliner Schwimmsports. Alle Zehlendorfer und Steglitzer Vereine warten bereits sehnsüchtig auf die Sanierung und Wiedereröffnung. In den vergangenen Jahren haben die fehlenden Trainingsmöglichkeiten stark an der Substanz und der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Vereine gezehrt. Die Nachfrage nach Schwimmangeboten ist riesig. Der Schulsport leidet ebenfalls gewaltig unter den langen Fahrtstrecken zu Ausweichhallen. Im folgenden gibt es ein paar Hintergrundinformationen zu unserer "Fincke": |
| Flow-Erlebnis | Bezeichnet einen Gefühlszustand, der durch völliges Aufgehen in einer Aktivität und durch die Freude am Vollzug dieser entsteht. Der Prozess wird als ein einheitliches Fließen von einem Augenblick auf den anderen erlebt, dadurch entsteht eine Art von Zentrierung der Aufmerksamkeit, die dazu führt, dass Zweck und Ziel der Handlung in die Tätigkeit selbst verlagert wird. |
| Flüssigkeitsbedarf | Der erwachsene Mensch besteht zu 50 - 60 Prozent aus Wasser. Wasser löst die festen Bestandteile der Nahrung. Der Flüssigkeitsbedarf eines Erwachsenen beträgt etwa 2,5 Liter (bei Hitze oder starkem Schwitzen z.B. durch Sport ist der Bedarf erhöht), ca. 1 Liter wird mit der Nahrung zugeführt. Durch Mineralwasser, Tee und Kaffee wird dem Körper neben der Flüssigkeit keine Energie zugeführt. Dass Kaffee durch das enthaltene Koffein dem Körper Wasser entzieht ist nach Information der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de) mittlerweile als überholt anzusehen. Ein maßvoller Kaffeekonsum ist also für die Flüssigkeitsbilanz nicht negativ zu werten. Vielmehr kann der Kaffee als Flüssigkeit angesehen werden. Milch und Fruchtsäfte liefern Energie, wobei gesüßte Säfte und Limonaden sowie aromatisierte |
| Glossary V2.0 | |


Glossar