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Begriff Definition
Entspannungstechniken

Entspannung kann man lernen. Verschiedene Entspannungstechniken nutzen dabei die Erkenntnis, dass geistige und körperliche Prozesse sich gegenseitig beeinflussen ...

Erlernen von Entspannungstechniken
Beim Erlernen von Entspannungstechniken sollte anfänglich ein ungestörter, abgedunkelter, temperierter Raum gewählt werden und ein Zeitpunkt bestimmt werden, zu dem der Organismus bereits auf Erholung ausgerichtet ist, z.B. vor dem Einschlafen, am späten Nachmittag oder nach dem Bewegungstraining. Die Kleidung sollte bequem und die Körperposition angenehm und entspannt sein. Wird die Entspannung nicht unmittelbar vor dem Einschlafen durchgeführt, sollte nach jeder Entspannungssitzung ein Aktivieren des Organismus in Form von Rekel-, Streck- und Lockerungsübungen erfolgen. Durch das Erlernen und regelmäßige Anwenden einer Entspannungstechnik kann ein Bewegungstraining in günstiger Weise ergänzt werden.

 
EPO

Erythropoetin (EPO) ist ein in der Niere produziertes körpereigenes Hormon, das die Bildung roter Blutzellen (Erythrozyten) in den Stammzellen des Knochenmarks anregt. Erythrozyten binden in der Lunge Sauerstoff und transportieren diesen zur Versorgung der Zellen in die verschiedenen Körperregionen wie die Muskulatur.

Aufenthalte in der Höhe - dies entspricht einer Abnahme des Sauerstoffpartialdruckes in der Luft mit nachfolgender Hypoxämie (Sauerstoffmangel im Blut) - bzw. Höhentraining verursachen einen Anstieg von EPO und bedingen damit eine relative Zunahme der roten Blutkörperchen ...

Dies ist der Grund, warum heute EPO bisweilen als Dopingmittel im Ausdauersport eingesetzt wird, nämlich um das Blutvolumen, die Erythrozyten- und damit die Hämoglobin-Konzentration zur Steigerung der Sauerstofftransportkapazität zu erhöhen und auf diesem Wege die Ausdauerleistungsfähigkeit zu steigern ... Eine Zunahme des Blutvolumens oder eine höhere Hämoglobinkonzentration stehen in enger Beziehung mit der maximalen Sauerstoffaufnahme...

Eine Erhöhung der Hämoglobinkonzentration um 0,3 g % hat eine 1 % höhere Ausdauerleistungsfähigkeit zur Folge.
Allerdings lässt sich die Zahl der roten Blutkörperchen nicht unbegrenzt steigern, da es letztlich zu einer zu starken Bluteindickung käme, was die Transportkapazität des Herzens einschränken würde."

 
Ergometrie

Der Begriff Ergometrie bezeichnet die Messung körperlicher Leistung mittels eines Fahrradergometers, Laufbandes oder anderer Geräte wie Kletterstufen, Oberkörper- oder Ruderergometer und der dabei auftretenden Belastungsreaktion ...

Inhalte der Ergometrie

Die Leistungsmessung und die Bestimmung der hierbei auftretenden Veränderungen der Herz-Kreislauf-Funktion, des Stoffwechsels und der Atmung werden unter festgelegten Bedingungen und exakt dosierbarer Belastung durchgeführt. Die Ergometrie ermöglicht neben der Feststellung der maximalen Leistungsfähigkeit auch die Beurteilung des Leistungsverhaltens auf festgelegten Belastungsstufen. Weitere Informationen finden sie unter der Begriffsdefinition Herz-Kreislauf-System.

 
Erschoepfung

Extremer Ermüdungsgrad, der zum Abbruch der Belastung und zu irreversiblen Schäden führen kann. Erschoepfung entsteht durch die willentliche Überschreitung der Leistungsgrenze und bedarf ärztlicher Behandlung.

 
Erythropoetin

siehe EPO

 
Extensive Intervalle

Wechsel zwischen relativ kurzen Belastungs- und Entlastungsphasen; Intervalle nur zur bedingten (unvollständigen) Erholung.

Die Intensität ist gering bis mittel (extensiv) / Belastungsdauer bis ca. 10 min und großer Gesamtumfang; aerobe Beanspruchung

 
Fett

Fette sind neben Kohlenhydraten und Eiweiß ein Hauptbestandteil der Nahrung. Von allen Energieträgern haben sie die größte Energiedichte, d.h. 9 Kalorien pro Gramm. Außerdem sind Fette Träger der fettlöslichen Vitamine A,D,E und K sowie essenzieller Fettsäuren.  Der Organismus kann diese Vitamine nur mit Hilfe von Fetten verwerten.

 


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