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| Begriff | Definition |
| DMS-J | DMS-J steht für Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend, dieser wird jedes Jahr auf der 25m-Bahn ausgetragen. Es gibt dabei fünf Altersklassen: 1. die E-Jugend (diese schwimmt nicht direkt auf der DMS-J sondern im parallel durchgeführten kindgerechten 2. die D-Jugend bestehend aus den Zehn- und Elfjährigen; 3. die C-Jugend bestehend aus den Zwölf- und Dreizehnjährigen; 4. die B-Jugend bstehend aus den 14- und 15-jährigen und 5. die A-Jugend, welche aus den 16- und 17-jährigen Aktiven besteht. Die E-Jugend schwimmt in aus Jungen und Mädchen gemischten Mannschaften, während die weiteren Jugendmannschaften nach Geschlechtern getrennt starten. Jeder Verein kann beliebig viele Mannschaften pro Altersklasse (Jugend) stellen. Für diese Mannschaften gibt es dann vier Stufen zu erklimmen: 1. Die Vorrunde im Arbeitskreis; 2. Die Verbandsendrunde; 3. Die Landesendrunde (hiernach ist der kindgerechte Wettkampf für die 4. Die deutsche Meisterschaft. Nach jeder Runde kommen bei der E-Jugend die zwölf schnellsten Mannschaften und bei den anderen Altersklassen die sechs schnellsten Mannschaften weiter. Zur deutschen Endrunde kommen dann die acht zeitschnellsten Deutschlands und schwimmen die deutschen Jugendmannschaftsmeister unter sich aus. Die DMS-J beginnt in der Regel gegen Ende Januar eines jeden Jahres. Die Wettkämpfe in den einzelnen Runden werden im Abstand von vierzehn Tagen durchgeführt. Was wird geschwommen? In der E-Jugend werden Staffeln über 4*50m Kraul; 4*50m Brust; 4*50m Rücken; 4*25m Schmetterling und 4*50m Lagen (bei den Lagen schwimmt der erste Schwimmer 50m Rücken, der Zweite 50m Brust, der Dritte 50m Schmetterling und der Vierte 50m Kraul) geschwommen. In der D-Jugend werden überall außer in Schmetterling 4*100m geschwommen.In Schmetterling 4*50m. In den drei älteren Altersklassen werden in allen Disziplinen 4*100m geschwommen. Zur Ermittlung des Zeitschnellsten werden die Zeiten aller fünf Staffeln addiert. Es werden zwar nur vier Schwimmer/innen pro Staffel und Disziplin gebraucht, dies dürfen aber durchaus bei jeder Lage Andere sein. Zudem kann der Trainer(oder die Trainerin) Ersatzschwimmer/innen in die Mannschaft mit einbeziehen, diese dürfen dann schwimmen, wenn ein anderer Schwimmer ausfällt, oder aber in einer Disziplin nicht so gut schwimmt, wie der andere Schwimmer. Für eine Mannschaft werden also mindestens vier Schwimmer/innen einer Altersklasse benötigt, meist sind es aber zwischen sechs und zehn Schwimmer/innen, die eine Mannschaft bilden. |
| Doping | Doping, das ist die Einnahme oder Anwendung unerlaubter Medikamente, verboten von den Sportverbänden. Sie sind verboten, weil sie eine unfaire, d.h. nicht trainingsbedingte Leistungssteigerung bewirken und zum Teil schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können. |
| Eiweiß | Eiweiße, fachsprachlich Proteine genannt, sind organische Verbindungen, die wie Kohlenhydrate und Fette die Elemente Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O), zusätzlich aber noch Stickstoff (N) enthalten. In einigen Eiweißen kommen darüber hinaus Phosphor (P) oder Schwefel (S) vor. Die Eiweiße bestimmen in entscheidendem Maß die Funktion und Struktur des menschlichen Körpers. Sie sind nicht nur unentbehrlicher Bau- und Reparaturstoff der menschlichen Zellen, darüber hinaus sind sie auf unterschiedlichste Art und Weise an den zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Bausteine der Eiweiße sind die Aminosäuren. Nach der Anzahl der Aminosäuren, aus denen ein Eiweiß besteht, unterscheidet man Oligopeptide mit weniger als zehn Aminosäuren, Polypeptide, die sich aus 10 bis 100 Aminosäuren zusammensetzen, und Eiweiße mit mehr als 100 Aminosäuren. Im menschlichen Organismus werden für die Eiweißbildung 20 verschiedene Aminosäuren benötigt. Die Hälfte davon kann der Körper selber herstellen, die andere Hälfte ist essenziell, muss also mit der Nahrung zugeführt werden. Die zehn essenziellen Aminosäuren sind Leucin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin und Valin sowie Arginin und Histidin, wobei Letztere nur im Kindesalter essenziell sind. |
| Elektrokardiographie (EKG) | Die Elektrokardiographie ist ein Verfahren, das sich mit der Entstehung, Aufzeichnung und Analyse vom Herzen erzeugter bioelektrischer Signale befasst ... Das der Elektrokardiographie zugrundeliegende Signal entsteht durch Spannungsschwankungen, die bei der Erregungsbildung, -ausbreitung und -rückbildung im Herzen bzw. Herzmuskel auftreten. Die Registrierung der elektrischen Spannungsschwankungen erfolgt durch Elektroden von der Körperoberfläche oder direkt vom Herzen. Die abgeleiteten Signale werden als Herzstromkurve aufgezeichnet. Die Elektrokardiographie gestattet Aussagen über den Herzrhythmus und die Herzfrequenz, die Lage des Herzens im Brustkorb und über Störungen der Erregungsausbildung, -ausbreitung und -rückbildung. Sie dient in erster Linie der Diagnostik von Herzerkrankungen, da diese meist eine charakteristische Veränderung in der Herzstromkurve hervorrufen. Das sogenannte Sportherz kann gleichfalls Veränderungen in der Herzstromkurve aufweisen, die sich stellenweise nur schwer von krankhaften Veränderungen abgrenzen lassen. Als Störsignale werden alle nicht durch die elektrischen Spannungsschwankungen des Herzens erklärbaren und über Elektroden registrierbaren Veränderungen bezeichnet. Die Ursache solcher Störsignale, auch Artefakte genannt, ist auf schlechten Halt der Elektrode an der Haut, auf Bewegungen der von der Elektrode fortführenden Kabel oder auf das Anschlagen der Kabel beispielsweise am Körper des Patienten zurückzuführen. Neben derartigen mechanisch verursachten Störungen sind auch in unmittelbarer Nähe der Elektrode befindliche starke elektrische Quellen geeignet, Artefakte zu erzeugen. Unter Belastungs-EKG versteht man die Erfassung von Spannungsschwankungen des Herzens vor, während und nach einer möglichst genau dosierbaren und reproduzierbaren Belastung. Sie wird meist mit Hilfe der Fahrradergometrie durchgeführt. Die Belastungskardiographie wird vor allem zur Diagnostik der koronaren Herzkrankheit genutzt. |
| Ellenbogengelenk | Das Ellenbogengelenk =(Articulatio cubiti) ist ein Gelenk, an dem die drei Knochen Oberarm, Elle und Speiche beteiligt sind und das somit aus drei Teilgelenken besteht, die aber unter einer Kapsel zusammengefügt sind. Beim ersten Teilgelenk trifft die Gelenkrolle des Oberarms auf die Gelenkfläche der Elle. Es wird das Articulatio humeroulnaris gebildet – ein reines Scharniergelenk, das nur die Beugung und Streckung des Unterarms zulässt. Beim zweiten Teilgelenk entsteht durch die Gelenkverbindung des Köpfchens vom Oberarmende und der Gelenkfläche des Speichenköpfchens. Es heißt "Articulatio humeroradialis" und ist eigentlich ein Kugelgelenk, das aber durch seitliche Bänder in den Bewegungen auf Flexions- und Drehbewegungen beschränkt bleibt. Beim dritten Teilgelenk treten Elle und Speiche seitlich unterhalb des Oberarmköpfchens durch ein Zapfen- bzw. Radgelenk, das "Articulatio radioulnaris proximalis" in Verbindung. Ein straffes Band hält das Radiusköpfchen an der Ellengelenkfläche fest. In diesem Gelenk sind Drehbewegungen bzw. Pronation und Supination des Unterarms möglich. Als Ganzes gesehen stellt das Ellenbogengelenk ein Scharniergelenk dar, das durch zwei belastbare Seitenbänder verstärkt wird. |
| Energiespeicher | Der Muskel verbraucht bei mechanischer Arbeit Energie, die er über die Verbrennung energiereicher Substrate gewinnt. Diese Substrate können unmittelbar in der Muskelzelle in Form von Glykogen- bzw. Triglyceridtropfen gespeichert vorliegen, oder sie werden auf dem Blutweg aus dem Glykogendepot der Leber bzw. des subkutanen Fettgewebe an die arbeitenden Muskeln herantransportiert. Durch das GA-Training kommt es je nach Dauer und Intensität zu einer Entlehrung der Energiespeicher (s.Energiebereitstellung). Bei regelmäßigem Ausdauertraining kommt es durch die ständige Entleerung und nachfolgender Wiederauffüllung über die sogenannte Superkompensation zu einer Vermehrung der Energiespeicher. Dabei dauert es nach vollständiger Glykogenentleerung ca. 48h, bis das Eingangsniveau wieder erreicht wird. Durch die Superkompensation kann die Glykogenzunahme in Muskeln und Leber auf das Doppelte erhöht werden. Je höher die initialen Glykogenvorräte sind, desto größer ist die Fähigkeit, bei hoher Intensität Arbeit zu leisten. Glukose und Fettsäuren (FFS) tragen in Abhängigkeit von der Intensität, Umfang und Grad der Trainingseinheit in unterschiedlichem Masse zur Energiebereitstellung bei. Bei Belastungen > 95% der max. Sauerstoffaufnahme wird ausschließlich Glukose verbrannt; bei 30-50% der max. Sauerstoffaufnahme beträgt der Glukoseanteil 40-50%; erst unter extremer Ausdauerbelastung kommt es zu einem Anteil des Fettumsatzes von annähernd 90% (wobei ein echter Kohlenhydratmangel vorliegt). Die Ausdauerfähigkeit im höheren Intensitätsbereich wird auch durch die Fähigkeit bestimmt, bei gehobener Belastungsintensität freie Fettsäuren (FFS) verstoffwechseln zu können. Neben der Erhöhung der Energiespeicher und der Ökonomisierung des Glykogenverbrauchs durch eine verbesserte FFS-Oxydation wird im ausdauertrainiertem Muskel auch der Myoglobingehalt angehoben. |
| Entlastungssyndrom | Unangenehmes körperliches und geistiges Befinden eines Sportlers nach plötzlichem, länger andauerndem Trainingsabbruch, z. B. durch Verletzung. Das Entlastungssyndrom tritt als Kreislaufregulationsstörung, Bewegungsdrang usw. nach erfolgter Anpassung an hohe Trainingsbelastungen auf. Nach Abbruch des Trainings ist ein Abtrainieren über einen längeren Zeitraum ratsam. |
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