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Begriff Definition
Beweglichkeit

Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit großen Bewegungsamplituden auszuführen.

Allgemeine und spezielle Beweglichkeit
Von der allgemeinen Beweglichkeit spricht man, wenn die Beweglichkeit in den großen Gelenksystemen (z.B. Hüfte, Schulter, Wirbelsäule) ausreichend entwickelt ist. Sie kann je nach Anspruchsniveau verschieden stark ausgeprägt sein. Die spezielle Beweglichkeit bezieht sich auf die sportartspezifische Bewegungsfähigkeit in einem bestimmten Gelenk.

 
Biomechanik

"Die Biomechanik des Sports ist die wissenschaftliche Disziplin, die die sportliche Bewegung unter Verwendung von Begriffen, Methoden und Gesetzmäßigkeiten der Mechanik beschreibt und erklärt" (Ballreich, 1996).
Im Leistungssport werden besonders Fragen zur Optimierung von Bewegungsabläufen bearbeitet. Die Biomechanik bedient sich dabei zur quantitativen Beschreibung von Bewegungsabläufen folgender Messverfahren: der Weg-Zeit-Messung der Lage und Geschwindigkeit von Körpern (Kinemetrie), Kraftmessung der äußeren Kräfte (Dynamometrie) und der Aufzeichnung des elektrischen Aktivierungszustands des Muskels und des Innervationsverhaltens* (Elektromyografie).

 
BMI

Der Body Mass Index (BMI) gilt heute als Standard, um Übergewicht festzustellen. Dabei wird das Körpergewicht (in kg) durch das Quadrat der Körpergröße (in Metern) geteilt. Das optimale Ergebnis liegt zwischen den Werten 19 und 24. Mit steigendem Lebensalter darf allerdings auch der BMI leicht steigen. Ab BMI 26 beginnt die Gefahr für die Gesundheit zu steigen. Ein erhöhtes Risiko besteht bei einem BMI von über 30. Hier beginnt das schwere Übergewicht (Adipositas) und damit verbunden die Gefahr von Begleiterkrankungen.

 
CERA

CERA (Continuous Erythropoiesis Receptor Activator) ist eine Modifikation des bisher auf dem Markt befindlichen gentechnisch hergestellten rekombinanten Erythropoietin (rEPO) der Firma Hoffmann-La Roche, NeoRecormon® . Der Unterschied zu den bisherigen EPO-Produkten liegt in einer zusätzlichen Kohlenstoff-Sauerstoffkette (Methoxypolyethylenglycol-polymer), die mit dem EPO-Molekül verknüpft ist. Das Molekulargewicht dieser Kette liegt bei etwa 32.000 (32kD). Durch diese Modifikation wird die Affinität des EPO-Derivates zum EPO-Rezeptor deutlich erhöht. Die Halbwerstzeit liegt bei etwa 133h, im Vergleich zum rEPO, das eine Halbwertszeit nach intravenöser Injektion von ca. 4-12h aufweist. CERA befand sich 2004 noch in der 3.Klinischen Phase, und es wurde erwartet, dass es 2006/07 zugelassen wird. Im Juli 2007 wurde die Zulassung für Mircera in der Europäischen Union ausgesprochen.

 
Conconi-Test

Der Conconi-Test ist ein Feldtest, bei dem durch Herzfrequenzmessung die aerob-anaerobe-Schwelle bestimmt wird. Der Test wird auf einer 400-m-Bahn durchgeführt. Der Sportler läuft mit einer festgelegten Anfangsgeschwindigkeit eine Strecke von 200 m und steigert ohne Pause die Laufgeschwindigkeit kontinuierlich, bis eine Tempoerhöhung nicht mehr möglich ist. Nach jeweils 200 m wird mittels Pulscomputer die Herzfrequenz erfasst. Trägt man die Herzfrequenz gegen die Laufgeschwindigkeit auf, zeigt sich nach zunächst linearem Anstieg ein Knick im Kurvenverlauf. Das Abknicken im oberen Belastungsbereich kennzeichnet den Übergang von der aeroben zur anaeroben Energiebereitstellung. Weitere Informationen finden Sie unter den Begriffsdefinitionen Formen der Leistungsdiagnostik und Milchsäure.

 
DLRG

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) ist eine gemeinnützige Wasserrettungs- und Hilfsorganisation. Sie arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich mit freiwilligen Helfern. Mit über 561.000 Mitgliedern in rund 2.200 örtlichen Gliederungen ist sie die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist im niedersächsischen Bad Nenndorf.

Gegründet wurde sie am 19. Oktober 1913 in Leipzig, als Konsequenz aus einem schweren Unglück in Binz auf Rügen, bei dem 17 Menschen starben. Seit damals lautet das Hauptziel der DLRG, Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren, indem sie möglichst vielen Menschen frühzeitig das Schwimmen beibringt und über das sichere Verhalten im und am Wasser aufklärt.

Rettungsschwimmer der DLRG bewachen jedes Jahr die Küsten von Nord- und Ostsee, Badeeinrichtungen in den Binnengewässern und Flüssen, Schwimmbäder und Veranstaltungen am, auf und im Wasser. Die DLRG ist darüber hinaus auch im Katastrophenschutz der Länder und je nach Ländergesetzgebung auch im Rettungsdienst tätig.

Der auf das Wasser spähende Adler ist das Logo der DLRG und als Markenzeichen genau wie die Wortmarke „DLRG“ nach dem Markenrecht im geschäftlichen Gebrauch geschützt.

 
DMS

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen, kurz DMS genannt, finden einmal im Jahr statt. Ein solcher DMS Wettkampf wird in den oberen Klassen an zwei Wochenenden (bzw. seit 2003 an zwei Tagen) abgehalten ansonsten nur an einem Wochenende (bzw. einem Tag).
In jedem Abschnitt wird jede Wettkampfstrecke, die es offiziell gibt, ein mal geschwommen. Jeder Schwimmer darf nur ein mal am Wochenende die gleiche Strecke schwimmen und nur fünf mal pro Wettkampf eingesetzt werden. Für jede geschwommene Zeit gibt es Punkte, die sich am augenblicklichen Weltrekord orientieren.
Nach jedem Abschnitt gibt es eine Tabelle. Die Mannschaften werden dort dann je nach erreichter Gesamtpunktzahl eingeordnet. Nach dem(n) Wochenende(n) gibt es dann eine endgültige Abschlusstabelle. In dieser Tabelle steht dann, welcher Verein wie viele Punkte erreicht hat und wer auf- oder bzw. abgestiegen ist. Angefangen wird in der Kreis-/Bezirkksliga. Das höchste zu erreichende Ziel ist die erste Bundesliga.

 


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