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Begriff Definition
Mentales Training

Mentales Training bezeichnet die gedankliche Vorstellung eines Bewegungsablaufes ...

Durch die intensive systematische Vorstellung eines Bewegungsablaufes ohne gleichzeitige praktische Durchführung wird die Verbesserung dieser Bewegung angestrebt. Das intensive Vorstellen einer Bewegung führt zu neurophysiologischen Reaktionen, die den Lernvorgang beschleunigen sollen. Das mentale Training wird meist mit dem praktischen Training kombiniert und vorwiegend bei Bewegungsabläufen, die ein hohes Maß an Koordination und Kombination erfordern, eingesetzt.

 
Milchsäure

Verbraucht die Muskulatur mehr Bewegungsenergie als der aerobe Stoffwechsel liefern kann, tritt der anaerobe (laktazide) Stoffwechsel in den Vordergrund. Die Zellen gewinnen Energie, indem sie Glykogen (die Speicher-Kohlenhydrate) über mehrere Zwischenstufen in Milchsäure (Laktat) verwandeln. Die Säure reichert sich in den Muskelfasern und später im Blut an. Die Folge: Der Organismus wird “sauer”, die im Stoffwechsel benötigten Enzyme werden gehemmt. Es kommt zu einer Ermüdung der Muskulatur und schließlich zum Leistungsabbruch. Die Milchsäure wird vom Organismus ständig wieder abgebaut und ist nach Ende der Belastung nach 15 Minuten völlig verschwunden. Die Erholung kann durch leichte körperliche Bewegung (“cool-down”) beschleunigt werden.

 
Mircera®

Siehe CERA

 
Muskelkater

Nach ungewohnten oder intensiven Beanspruchungen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen kann es zum typischen Bild des Muskelkaters kommen ...

Erscheinungsbild des Muskelkaters
Muskelschmerzen bei aktiver oder passiver Muskelbewegung, Druckempfindlichkeit und gelegentlich auch Schwellungen der Muskulatur besonders nach ungewohnter exzentrischer Muskelarbeit treten meist nach 24 bis 72 Stunden auf und können für etwa zwei bis vier Tage anhalten.

Ursachen des Muskelkaters
Elektromikroskopische Untersuchungen lassen vermuten, dass Mikrorisse im Muskelgewebe zu veränderten Druck- und Durchblutungsverhältnissen mit nachfolgenden Schwellungen führen, die für die Schmerzentstehung verantwortlich sind. Die frühere Annahme, dass Muskelkater in Folge der Anhäufung von Stoffwechselprodukten (speziell der Milchsäure) verursacht wird, gilt auf Grund neuerer Forschungsergebnisse als widerlegt.

Vermeiden und Lindern des Muskelkaters
Zur Vorbeugung gegen Muskelkater sollte auf ein gründliches Aufwärmen, ein langsames Steigern der Belastung und eine gute Technikschulung geachtet werden. Das Trainingsprogramm sollte dem individuellen Trainingsstand angepasst sein. Ist ein Muskelkater eingetreten, kann bei geringen Beschwerden das Training generell jedoch mit reduzierter Intensität und Dauer fortgesetzt werden. Bei stärkeren Beschwerden können dosierte Dehn- und Bewegungsübungen möglicherweise auch leichte Radtouren durchgeführt werden. Zur Schmerzminderung sollte man die Muskulatur warm halten. Von unverändertem Weitertrainieren ist in jedem Fall abzuraten. Auch Massagen können die vorliegenden Schädigungen und Beschwerden verstärken und sollten erst nach Abklingen des Muskelkaters verabreicht werden.

 
Muskelverhärtung

Eine Muskelverhärtung entsteht auf Grund einer anhaltenden Verspannung der Muskulatur. Dieses Problem ist sehr häufig auf eine Trainings bedingte Überbelastung zurückzuführen. Gelegentlich können auch Nerveneinklemmungen und Gelenk- und Knochenveränderungen (Arthrose) eine Verspannung der Muskulatur und auf Dauer eine Muskelverhärtung verursachen. Die anhaltend angespannten Muskelfaser drücken die kleinen Kapillaren innerhalb der Muskulatur zusammen; dies resultiert eine Einschränkung der lokalen Durchblutung, die wiederum zu einer anhaltenden Entzündung führen kann. Um weitere Verletzungen zu vermeiden, spannt sich die Muskulatur weiter an, so dass ein Teufelskreis von Anspannung, verminderter Durchblutung und Entzündung entsteht. Es gibt verschiedene Methoden, um diesem Problem entgegenzuwirken; die bekannteste Maßnahme ist eine wohltuende Massage. Die Anwendung von Wärme (10 bis maximal 15 Minuten Wärmflasche bei einer angenehmen Temperatur) fördert die lokale Durchblutung und reduziert die Verspannung; einen ähnlichen Effekt kann man durch Baden im warmen Wasser erzielen. Gelegentlich sind Entzündungshemmer und Muskelrelaxantien (Substanzen, die die Muskulatur entspannen) notwendig, um die Beschwerden zu lindern. Bei Muskelverhärtungen ist immer eine Reduktion der Trainingsintensität erforderlich. Intensive Trainings können zu akuten Verletzungen (Muskelrisse) führen. Training bei geringen Intensitäten (z.B. leichtes bis mäßiges Jogging) ist erlaubt, so lange die Beschwerden unter Belastung nicht zunehmen. Wenn andere medizinische Ursachen des Problems ausgeschlossen sind, weist eine Muskelverhärtung in der Regel auf einen längerfristigen Übertraining hin. Aus diesem Grund ist notwendig, das eigene Trainingsprogramm zu analysieren, um die Fehler herauszufinden, die zu dem Problem geführt haben. Gleichzeitig sollte man ein konsequentes Dehnungsprogramm durchführen, um muskuläre Ungleichgewichte zu korrigieren.

 
NADA

Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) ist eine selbständige privatrechtliche Stiftung, die am 15. Juli 2002 in Bonn gegründet und zum 1. Januar 2003 rechtskräftig tätig wurde. Ihr Ziel ist die Bekämpfung des Dopings.

Die satzungsgemäßen Zielsetzungen der NADA sind:

  • Koordinierung auf nationaler Ebene durch Einrichtung eines Doping-Kontroll-Systems innerhalb und außerhalb von Wettkämpfen;
  • Durchführung und Fortentwicklung des Doping-Kontroll-Systems, insbesondere durch Herstellung und Durchsetzung der Kontrollmechanismen, Analyseverfahren, Dopingverbote, Sanktionskataloge und Disziplinarverfahren;
  • Beratung und Förderung der mit Dopingfragen befassten wissenschaftlichen, politischen und weiteren Institutionen sowie Sportorganisationen;
  • internationale Zusammenarbeit bei der Dopingbekämpfung, vor allem mit anderen Anti-Doping-Institutionen sowie durch Beratung und Hilfe für Länder, die zu einer eigenständigen Anti-Doping-Agentur nicht in der Lage sind;
  • Erstellung und Verbreitung von Aufklärungs- und Schulmaterial zur Problematik des Dopings im Sport;
  • Einrichtung und Durchführung eines Sportschiedsgerichts in Fällen von Sanktionen;
  • Tätigkeit als Auskunftsstelle für Sportler, Sportlerinnen und Sportverbände in Dopingfragen;

sowie ggf. weitere ähnliche Aufgaben.

 
Nahrungsergänzungen

Durch Nahrungsergänzungen kann in bestimmten Fällen ein zusätzlicher Flüssigkeits- und Energiebedarf gedeckt werden. Die Grundversorgung mit allen Nährstoffen sollte aber immer durch eine ausgewogene, herkömmliche Ernährung erzielt werden.

Wer viel Sport treibt, dabei schwitzt, Fett ab- und Muskeln aufbaut, braucht Vitalstoffe wie beispielsweise Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine und Mineralien. Um kein Defizit aufkommen zu lassen sollte ausgewogen gegessen, aber auch vernünftig trainiert und regeneriert werden. Nahrungsergänzungen können Energiedefizite überbrücken oder zusätzliche Nährstoffe liefern. Ergänzungen wie Vitamin- und Mineralientabletten, Shakes und Riegel dürfen aber nicht als Ersatz für die tägliche Ernährung angesehen werden. Ein gesunder Mensch, der normal sportlich trainiert, hat in der Regel keinen Bedarf an Zusätzen. Im Leistungssport oder bei anstrengendem Training und Wettkampf können Ergänzungen aber unterstützend hilfreich sein.

Sportgetränke sollten den durch Körperschweiß entstandenen Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen ausgleichen. Ein optimales Sportgetränk muss vor allem Kohlenhydrate, um dem Leistungsabfall vorzubeugen und Natrium zur Verfügung stellen. Um topfit zu sein, werden Freizeitsportlern meist Sportgetränke mit vielversprechenden Namen angeboten. Das Marktangebot ist vielseitig und wenig übersichtlich. Speziell für Leistungssportler entwickelte isotonische Sportgetränke erfüllen meist die Voraussetzungen für ein ideales Sportgetränk. Nach Angaben von Experten bieten sie jedoch Breitensportlern im Vergleich zur Saftschorle keine zusätzlichen Vorteile.

Empfehlenswert sind Fruchtsaftschorlen, z.B. Apfelsaftschorlen. Die Äpfel liefern Kalium für Nerven und Muskeln, das Mineralwasser liefert Magnesium und Kalzium. Das natriumreiche Mineralwasser sollte im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit dem Saft, am besten Direktsaft gemischt werden. Reine Fruchtsäfte, Limonaden und Colagetränke sind in der Regel hyperton und kein ideales Sportgetränk.

Carnitin ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das Spitzensportler u. a. als Muskelkaterbremse nutzen. Die Substanz L-Carnitin besitzt eine zentrale Rolle in der Regulation des Energiestoffwechsels. L-Carnitin ist als Trägermolekül notwendig für den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien der Muskelzelle, wo die Fettverbrennung stattfindet. Zahlreiche Untersuchungen zeigen allerdings, dass die Zufuhr von L-Carnitin auch in hohen Dosierungen beim gesunden Menschen mit normal gefüllten Carnitin-Speichern keine zusätzliche Erhöhung der Fettverbrennung oder der Leistungsfähigkeit bei Dauerbelastungen bewirkt.

Der Körper nimmt genügend Carnitin mit der Nahrung auf, kann es selbst produzieren und schützt sich vor Verlusten. Mageres rotes Fleisch, Fisch und Milch sind carnitinreich, L-Carnitin steckt nur in Fisch und Fleisch.

 


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